Arbeitspapier

Infrastrukturen für den Leaving Care Prozess gestalten

Die IGFH hat eine Broschüre zur Umsetzung rechtlicher Änderungen im Rahmen des KJHG - Kinder- und Jugendstärkungsgesetz in der Jugendhilfe erarbeitet. Sie hat ihren Schwerpunkt in der Gestaltung von Infrastrukturen zur Unterstützung junger Menschen im Übergang aus der Kinder- und Jugendhilfe in ein eigenständiges Erwachsenenleben.
Antrag / Musterschreiben

Antrag auf Verbleib des Kindes in der Pflegefamilie

Wenn ein Kind längere Zeit in Familienpflege lebt und das Kind auf Wunsch der Sorgeberechtigten die Pflegefamilie verlassen soll, dann können die Pflegeeltern gemäß § 1632 BGB einen Antrag auf Verbleib des Kindes in ihrer Familie stellen. Dies ist ein sehr individueller Antrag bezogen auf die persönliche Situation des Pflegekindes und der Pflegeeltern sowie der Herkunftseltern. - Aktualisierte Fassung des Artikels nach der Gesetzesänderung durch das KJHG 2021 - .
Erfahrungsbericht

Besuchskontakte !? - Was für den Einen ein Segen, ist für den Anderen eine Qual.

Erfahrungen einer Pflegemutter mit sehr unterschiedlich häufigen Besuchskontakten der leiblichen Mutter ihres Pflegesohnes im Laufe von sechs Jahren.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
04.04.2022

Ablehnung von Beratungshilfe für sozialrechtliches Widerspruchsverfahren verfassungswidrig

Mit diesem, in einer Pressemitteilung erläuterten und veröffentlichtem Beschluss, hat die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts entschieden, dass die Ablehnung von Beratungshilfe für ein sozialrechtliches Widerspruchsverfahren verfassungswidrig war.
Arbeitspapier

Übergang nach der Volljährigkeit

Careleaver e.V. hat zwei Arbeitspapiere veröffentlicht. 1. Handlungsleitfaden zur Nachbetreuung nach § 41a SGB VIII und 2. Kriterien zur Überprüfung der Verselbstständigung von jungen Volljährigen
Frage und Antwort

Reicht immer ein Vollmacht?

Die leiblichen Eltern meines Pflegekindes haben mir eine Vollmacht gegeben, nach der ich alles für das Kind entscheiden kann. Jetzt soll mein Kind eine Mandeloperation bekommen doch der Arzt will die Vollmacht nicht anerkennen. Kann er das?
Fachartikel

von:

Erwartungen von Pflegeeltern

Pflegeeltern sind Personen, die sich auf einen seltsamen Weg gemacht haben: Sie bieten sich als Familie für ein Kind an – werden dadurch eine Maßnahme der Hilfe zur Erziehung der Jugendhilfe – bekommen für ihre Tätigkeit ein Pflegegeld – bleiben aber Familie und weisungsungebunden durch das Jugendamt – haben nur begrenzte Rechte – haben viele Pflichten und sitzen nicht selten zwischen den Stühlen.
Arbeitspapier

Qualitätsstandards für Spezialisierte Fachberatungsstellen

Die BKSF - Bundeskoordination für spezialisierte Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend - hat in einem Papier die von ihr als notwendig angesehenen Qualitätsstandards für Spezialisierte Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend erarbeitet.
Positionspapier

Psychische Gewalt und Emotionale Vernachlässigung von Kindern

Ein Positionspapier der Kinderschutz-Zentren. Mit diesem Papier legen die Kinderschutz-Zentren ihre Expertise zum Verständnis von Psychischer Gewalt und Emotionaler Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen dar und erläutern ihre Arbeitsweise im Zusammenhang mit dieser Problematik. Die Positionierung spiegelt die aktuelle Diskussion der Kinderschutz-Zentren wider.
Frage und Antwort

Adoptionsformen

Was ist der Unterschied zwischen einer "starken" und einer "schwachen" Adoption?
Erfahrungsbericht

von:

Unser Pflegekind hat sexualisierte Gewalt erfahren.

In vielen Gruppentreffen sprachen die Pflegeeltern über das Verhalten ihres Pflegekindes und holten sich Kraft und Erfahrung bei den anderen Gruppenteilnehmern. Nachdem das Mädchen drei Jahren bei ihnen war, erfuhren sie, dass ihr Pflegekind durch den leiblichen Vater missbraucht worden war und dies in den regelmäßigen Besuchskontakten auch immer wieder geschah.
Arbeitspapier

von:

Stärkung per Gesetz. Das KJSG aus juristischer Sicht

Das sechste IMPUL!SE Papier der AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. Eine „Modernisierung“ des SGB VIII stand an: Lebenswelten von jungen Menschen, Familienformen und gesellschaftliche Vorstellungen von Zusammenleben, Aufwachsen und Erziehung haben sich seit der letzten großen SGB VIII-Reform, dem KJHG von 1990/91, in ihrem Rechtsverständnis gewandelt und weiterentwickelt.
Positionspapier

Inklusion gestalten! Wie inklusive Hilfen zur Erziehung möglich werden können

Ein Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ. Seit mehr als 10 Jahren ist die VN-Behindertenrechtskonvention (VN-BRK) in Kraft. Sie verpflichtet Deutschland, sein bestehendes Hilfesystem, dessen strukturelle Barrieren und Exklusionswirkungen zu überprüfen und neu zu gestalten, so dass gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen möglich wird. Die AGJ begrüßt daher ausdrücklich die Reform des SGB VIII und die damit verbundene Zielsetzung, die Kinder- und Jugendhilfe zu einem inklusiven Leistungssystem weiterzuentwickeln und die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft für alle jungen Menschen zu sichern.
Frage und Antwort

Urlaub bei den leiblichen Eltern

Unser 14jähriger Pflegesohn möchte in den Ferien drei Wochen bei seinen leiblichen Eltern verbringen. Sind das auch noch ‚Besuchskontakte‘ oder ist das eigentlich schon mehr und können wir als Pflegeeltern das denn entscheiden?
Hinweis

von:

Alkohol in der Schwangerschaft

Rezension eines neuen Buches zum Thema Alkohol in der Schwangerschaft – Die unterschätzte Gefahr. Autorin: Dagmar Elsen. Das Biuch erscheint im Schulz-Kirchner-Verlag. Damar Elsen ist Journalistin, Buchautorin, Bloggerin, Initiatorin und Vorsitzende des Vereins Happy Baby No Alcohol.
Erfahrungsbericht

Tagesablauf mit Michael

Die Pflegemutter eines Pflegekindes mit FASD beschreibt das alltägliche Leben mit ihrem Pflegesohn im Rahmen seiner Möglichkeiten und Unmöglichkeiten.
Hinweis

Pflegekinderhilfe in der DDR – Zeitzeug:innen und weitere Expert:innen gesucht!

Die Uni Hildesheim beschäftigt sich im Rahmen eines Projektes intensiv mit der Frage der Pflegekinderhilfe in der ehemaligen DDR. Bisher ist dazu sehr wenig bekannt. Deshalb bittet die Uni Menschen (Wissenschaftler, Fachkräfte, Pflegeeltern, Pflegekinder, Eltern, Vormünder), die mit der damaligen Pflegekinderhilfe in der DDR zu tun hatten, um Informationen.
Bericht

von:

Trotz aller Mühen ...

Mit sechs Jahren wird ein Junge von einer Pflegefamilie aufgenommen. Sieben - oft schwierige Jahre - bleibt er dort, dann möchte er bei seinem Vater leben. Er zieht zu ihm. Die Pflegefamilie ist geschockt und versucht, irgendwie damit klar zu kommen.
Fachartikel

von:

Vertrauen und Misstrauen: zwei Seiten einer Medaille - Vertrauen macht Kinder stark!

„Vertrauen resultiert aus bisheriger Erfahrung und der Hoffnung auf das Gute im Menschen" Schottländer.
Frage und Antwort

Unterschrift Ausbildungsvertrag

Unser 16jähriger Pflegesohn kann ab September eine dreijährige Ausbildung beginnen. Da wir nicht nur seine Pflegeeltern sondern auch seine Vormünder sind, sind wir doch berechtigt, seinen Ausbildungsvertrag zu unterschreiben?
Bericht

von:

An die eigene Grenze gekommen

Über einige Jahre begleitete ich Selbsthilfe-Gruppen von Pflegeeltern als unabhängige Fachkraft. Wir trafen uns einmal monatlich. Während anfänglich die Themen des Abends von mir leicht vorgegeben worden waren, veränderte sich dies im Laufe der Monate. Jetzt konnte sich die Gruppe auf das einlassen, was unmittelbar aus der Gruppe selbst kam. Es ging darum, mit Menschen zu sprechen, die wussten, wovon man redete, die zuhörten, auffingen und Mut machten. Ein verzweifelter Pflegevater konnte genau dies an einem Abend erleben.
Arbeitspapier

von:

Aufforderung zur Kooperation auch über die Kinder- und Jugendhilfe hinaus

AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. hat soeben das fünfte IMPUL!SE-Papier veröffentlicht. In den Arbeitspapiergen geht es um die Neuerungen im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz KJSG unter den verschiedenen Gesichtspunkten der Kinder- und Jugendhilfe.
Interview

von:

Auf dem Weg

Vor Jahren kam eine Adoptivmutter zu mir und fragte mich, ob ich sie, ihren Mann und ihre Adoptivtochter beim Kennenlernen der leiblichen Mutter ihrer Adoptivtochter begleiten würde. Ich sagte zu. Gut zwei Jahre später bat ich die Adoptivmutter, mir in einem Interview zu erzählen, wie es eigentlich damals der Familie bei der doch einige Zeit dauernde Aktion gegangen war.
Projekt

Jetzt geht’s los: „Jugendhilfe nachgefragt!“

Ein neues Projekt des Kompetenzzentrums Pflegekinder e.V. für die Zeit vom April 2022 bis Ende März 2023. Das Projekt möchte die Beteiligung von Pflegekindern in der Praxis der Pflegekinderhilfe verankern und verstärken.
Aktuelles zur Institution

über:

20 Jahre PiB Bremen

Vor zwanzig Jahre, im April 2002 begann PiB seine Arbeit im Bereich der Vollzeitpflege und der Kindertagespflege. Zu diesen beiden Bereichen sind in den letzten Jahren noch einige neue Angebot hinzugekommen. Jetzt liegt eine Jubiläumsausgabe vor, die über die Arbeit von PiB informiert.
Abschlussbericht

Vormundschaften und Herkunftsfamilie

(Wie) Greifen Vormund*innen die Bedürfnisse und Wünsche von Kindern in Bezug auf ihre Herkunftsfamilie und Umgangskontakte auf? Wie können sie diese in die Bestimmung und Gestaltung des Umgangskontaktes mit der Herkunftsfamilie einbringen? Diesen Fragen ging das ISS in Kooperation mit dem Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft, dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) und dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in dem auf zwei Jahre angelegten Projekt „Vormundschaften und Herkunftsfamilie“ nach.
Frage und Antwort

Pflegekind aufnehmen in der eigenen Schwangerschaft?

Wir haben vor kurzem ein Pflegekind aufgenommen und das trotz meiner Schwangerschaft. Die Anbahnung lief gut und schon nach vier Wochen zog das 3,5 jährige Mädchen bei uns ein. Leider läuft es im Alltag nun nach zwei Wochen gar nicht mehr. Sie schlägt und tritt mich. Ich bin total verunsichert und weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Habe Angst um unser Baby und wie es nach der Geburt werden soll. Kann ich das Kind wieder abgeben? (Auszug aus der Frage)
Gerichtsbeschluss erklärt

von:

vom: 
03.03.2022

Kindeswohlgefährdung

Die Beurteilung, ob die Rückführung eines kurz nach der Geburt in Obhut genommenen Kindes zu seinen Herkunftseltern zu einer Kindeswohlgefährdung führt, bedarf regelmäßig eines psychologischen Gutachtens. Dies gilt insbesondere, wenn sich das Jugendamt und der Verfahrensbeistand des Kindes sich gegen eine Kindesrückführung aussprechen. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) hob deshalb mit heute veröffentlichter Entscheidung einen Beschluss des Amtsgerichts auf, mit welchem u.a. der Antrag der Pflegeeltern auf Anordnung des Verbleibes des Kindes bei ihnen zurückgewiesen worden war.
Fachartikel

herausgegeben von:

Umgangs- und Besuchskontakte - ein Konfliktfeld? Rechte – Pflichten – Rollen

Artikel des Jugendhilfeträgers context e.V. über seine Tätigkeit im Bereich der Besuchskontakte zwischen Kindern in Pflegefamilien oder Erziehungsstellen und deren Eltern.
Arbeitspapier

von:

Careleaving in der Pflegekinderhilfe

Diese 110-seitige Publikation widmet sich ganz gezielt dem Careleaving in der Pflegekinderhilfe und möchte dazu beitragen, die vorhandenen Erkenntnisse zum Careleaving von Pflegekindern der breiten Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen und gute Ansätze aus der Praxis darzustellen, wie eine bedürfnisgerechte Vorbereitung, Begleitung und Nachbetreuung von Pflegekindern im Zuge des Verlassens der Hilfe aussehen kann.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Fokus JA

Projekt „FokusJA“ ermöglicht einen partizipativen Wissenstransfer zu Kooperation, Hilfeplanung und Schutzkonzepten in der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe. Die Hochschule Hannover, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und die Stiftung Universität Hildesheim forschen gemeinsam für besseren Wissenstransfer zu Kooperation, Hilfeplanung und Schutzkonzepten im Rahmen von sexualisierter Gewalt.
Fachartikel

von:

Verfahrensbeistände als unabhängige Vertreter des Kindes

Die Rolle des Verfahrensbeistandes begründet sich aus der Subjektstellung des Kindes in allen Verfahren, die seine Person betreffen (Kindschaftsverfahren). Es soll durch seine Bestellung durch das Gericht deutlich werden, dass das Kind in Gerichtsverfahren nicht im Rahmen eines möglichen Interessenkonfliktes von seinen Eltern vertreten wird, sondern eine allein auf sein Interesse und sein Wohl hin ausgerichtete Vertretung seiner Person hat.
Arbeitspapier

Das Jugendamt als Rehabilitationsträger

Das Landesjugendamt Niedersachsen hat die im Jahr 2012 entwickelte Handreichung zum § 35a SGB VIII auf die neuen Rechtslagen des SGB VIII und des BTHG angepasst. Ziel der Handreichung ist auch dieses Mal, die Weiterentwicklung der Planungsprozesse und die Klarheit im Verwaltungsverfahren in der Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII herauszuarbeiten.
Arbeitspapier

Checkliste für Rechtsbehelfe des Jugendamts im familiengerichtlichen Verfahren

Die Anfang 2022 erschiene 17-seitige Checkliste der Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg befasst sich mit den verschiedenen Rechtsbehelfen eines Jugendamts, die den Änderungen familiengerichtlicher Entscheidungen dienen.
Interview

von:

Wie lebt es sich als Sozialarbeiterin im Pflegekinderdienst mit einem starken Verein?

Interview mit der Sozialarbeiterin eines Pflegekinderdienstes in einer Stadt, in der es einen engagierten und erfahrenen Pflegeelternverein gibt.
Hinweis

KJSG in der Praxis: Live-Online-Seminarreihe

Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht - DIJuF bietet ab sofort eine Reihe 60 – 90-minütiger, digitaler Fortbildungen zu verschiedenen Themen des Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) an. Im Zentrum stehen die Auswirkungen des neuen Rechts in der Praxis.
Arbeitspapier

von:

Beteiligung und Beratung im Kinderschutz qualifizieren

Viertes IMPUL!SE-Papier der AFET. Mit der Reform des SGB VIII kommt es nun auch zu einigen Veränderungen im Bereich der Praxis des Kinderschutzes. In diesem Arbeitspapier werden einige der neuen Regelungen kritisch hinterfragt und kommentiert. Den Autoren aus den Kinderschutzzentren geht es dabei nicht um konkrete Lösungsideen, sondern um Impulse und Denkanstöße zur Gestaltung gelingender Kinderschutzpraxis insgesamt.
Fachartikel

von:

FASD – Sind die Mütter der Ursprung aller Probleme?

Von moralischer Überlegenheit und Stigmatisierung!

Erfreulicherweise rückt das Thema FASD immer weiter in den Fokus der Öffentlichkeit. Natürlich wir dabei auch immer bewusster, dass FASD durch den vorgeburtlichen Konsum von Alkohol entsteht und das ungeborene Kind dadurch schwer geschädigt werden kann. Trotzdem - die Mütter sind zwar die Verursacher der Behinderung, aber sie sind nicht das ursächliche Problem.
Hinweis

Pflegeeltern werden

Das ZDF hat am 20. April in seiner Sendung 'Volle Kanne' ein Interview mit dem Leiter des Pflegekinderdienstes Andreas Sahen vom Jugendamt Düsseldorf geführt.
Projekt

Gemeinsam mit den Eltern

In der dreijährigen Laufzeit des Projektes "Gemeinsam mit Eltern - Lücken schließen in der Pflegekinderhilfe" beschäftigten sich die Perspektive gGmbH und Träger der Jugendhilfe in Baden-Württemberg mit der Frage der Zusammenarbeit mit den Eltern von Pflegekindern. Ziel des Projekts zum Einbezug von Eltern in der Pflegekinderhilfe in Baden-Württemberg war und ist es, die Situation von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, die befristet oder langfristig in Pflegefamilien aufwachsen.
Hinweis

Kinderrechte müssen im Justizsystem flächendeckend umgesetzt werden

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert eine breite überparteiliche Initiative von Bund und Ländern zur besseren Umsetzung der Kinderrechte im Justizsystem. Dazu hat die Kinderrechtsorganisation zwei Publikationen veröffentlicht: eine Sammlung guter Praxisbeispiele zur Umsetzung einer kindgerechten Justiz in den Bundesländern sowie eine Handreichung für Richterinnen und Richter als Arbeitshilfe zur Ausgestaltung einer kindgerechten Justiz im Familiengerichts- und Strafverfahren.
Gutachten

von:

Schulbegleitung als Beitrag zur Inklusion

Diese Publikation zur Schulbegleitung ist eine überarbeitete und rechtlich aktualisierte Fassung der ersten Ausgabe aus 2016. In die Überarbeitung eingeflossen sind wesentliche Elemente aus dem gültigen Bundesteilhabegesetz (BTHG) sowie der Reform des SGB VIII.
Gerichtsbeschluss erklärt

von:

vom: 
07.03.2022

Aussetzung einer sorgerechtlichen Entscheidung zum Aufenthaltsbestimmungsrecht

Erfolgreicher Eilantrag der Verfahrensbeiständin eines zweijährigen Kindes in Bereitschaftspflege auf Aussetzung einer sorgerechtlichen Entscheidung zum Aufenthaltsbestimmungsrecht. Das Bundesverfassungsgericht entschied, dass das Kind bis zur endgültigen Klärung des Gerichtsverfahrens zur eventuellen Rückführung des Kindes zu den Eltern bei der Pflegefamilie verbleiben kann, um eine Kindeswohlgefährdung durch ein mögliches Hin und Her des Kindes zu vermeiden.
Arbeitspapier

Sexualisierter Gewalt im digitalen Raum begegnen

Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V. AJS hat eine aktualisierte Broschüre zum Schutz von Kindern gegen sexualisierte Gewalt herausgegeben im digitalen Raum herausgegeben. Hiermit sollen Kinder geschützt und in ihren Rechten gestärkt werden.
Hinweis

IMPUL!SE zum KJSG

Nach Inkrafttreten des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes - KJSG - im Juni 2021 ist die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe mit der fachlichen Umsetzung der Neuregelungen beschäftigt. Diesen Prozess unterstützt der AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. nun mit einer Serie von Arbeitspapieren - IMPUL!SE. Diese Papiere in Form fachlicher Beiträge erscheinen in unregelmäßigen Abständen und sind für Interessierte kostenfrei. Soeben ist das Impulspapier Nr. 3 erschienen.
Nachricht

30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland

Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums: Kinderrechte in den Mittelpunkt staatlichen Handelns stellen. Am 5. April ist die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland genau 30 Jahre in Kraft. Angesichts aktueller Herausforderungen wie dem Krieg in der Ukraine und der Bewältigung der Corona-Pandemie ist die Durchsetzung der Rechte von Kindern heute wichtiger denn je. Dazu gehört auch die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz.
Nachricht

Neue Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs

Die Journalistin Kerstin Claus wurde heute zur Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) berufen. Mit Kerstin Claus wird das Amt ab dem 1. April für die nächsten fünf Jahre neu besetzt. Die Unabhängige Beauftragte ist im Auftrag der Bundesregierung verantwortlich für die Anliegen von Betroffenen und eine Stelle für alle, die sexualisierter Gewalt und Ausbeutung an Kindern und Jugendlichen entschieden entgegentreten.
Hinweis

Beauftragte für Kinderrechte

Eine im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes erstellte Expertise spricht sich für die Etablierung von Ombudspersonen bzw. Beauftragten für Kinderrechte auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene aus.
Fachartikel

von:

Pflegegeld der Vollzeitpflege und Wohngeld

Immer wieder kommt die Frage auf, ob Pflegeeltern möglicherweise verpflichtet sind, Wohngeld zu beantragen und ob dieses Wohngeld dann als öffentliche Leistung für das Kind auf das Pflegegeld der Jugendhilfe angerechnet werden kann. Die Vorschriften des Wohngeldgesetzes und die 'Empfehlung zur Kostenheranziehung' der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter aus 2021 klären die Zusammenhänge von Pflegegeld und Wohngeld.
Frage und Antwort

Von der Dauerpflege zur Adoption

Unser Pflegekind ist jetzt zehn Jahre alt und seit sieben Jahren bei uns. Nun hätten wir die Möglichkeit, ihn zu adoptieren. Was würde sich denn dann ändern, da wir ja jetzt schon sein Vormund sind?
Hinweis

Migrationssensible Pflegekinderhilfe.

Unter dem Titel "Eltern dürfen die Pflegefamilie für ihr Kind mit aussuchen" hat die Interseite 'IslamiQ' ein Interview mit Prof. Klaus Wolf veröffentlicht, in dem er über die große Herausforderung spricht, die die Migration in der Pflegekinderhilfe darstellt.
Geänderte Rechtslage

Familienähnliche Betreuungsformen

Statement der niedersächsischen Gesundheitsministerin Daniela Behrens zum Landesgesetz zur Änderung von Vorschriften des Kinder- und Jugendhilferechts. Die Ministerin weist in ihrem Statement auf die Bedeutung von Ombudsstellen hin und macht auf eine Konkretisierung des § 45 a im SGB VIII im Landesrecht aufmerksam. Diese Landesregelung 'für die Erlaubnis für den Betrieb einer Einrichtung' wird auch zukünftig dazu führen, dass familienähnliche Betreuungsverhältnisse in Niedersachsen weiterhin unter die Betriebserlaubnispflicht und damit die Heimaufsicht fallen.
Fachartikel

von:

Verhaltensauffälligkeiten verstehen

Aufgrund von Beeinträchtigungen oder Erkrankungen haben manche Kinder besondere Verhaltensweisen entwickelt, die sich von dem "normalen" und üblichen Verhalten Gleichaltriger unterscheiden. Kinder, die schwere Misshandlungen oder Vernachlässigung erlebt haben aber ebenso auch Kinder mit FASD, haben häufig Schädigungen des Gehirns erlitten, die es ihnen unmöglich machen, erwartbares und angemessenes Verhalten zu zeigen. Bei ihnen sind die so genannten Exekutivfunktionen gestört. Um diese Kinder verstehen, ihnen helfen und sie fördern zu können, müssen wir die Exekutivfunktionen und ihre möglichen Störungen kennen.
Hinweis

Leider immer noch ein Thema: Mit Kindern über den Krieg reden

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt hat ein Papier herausgegeben, das zum Thema 'Krieg und darüber reden' berät und unterstützt. Gleichzeitig weisen wir auf einen Sonderbrief der Berliner Senatsverwaltung hin, der den Eltern von Schülern zum Thema Krieg und Angst zur Verfügung gestellt worden ist.
Arbeitspapier

Ombudschaftliche Beratung und Unterstützung in der Jugendhilfe

Das BeBeE - Bremer Beratungsbüro für Erziehungshilfen arbeitet als Ombudsstelle in der Jugendhilfe und hat seinen Jahresbericht 2021 veröffentlicht. Das Beratungsangebot richtet sich an (sorgeberechtigte) Eltern, an Pflegeeltern und an Jugendliche und junge Erwachsene, wenn diese eine Hilfe zur Erziehung nach §§ 27ff SGBV III aktuell in Anspruch nehmen oder einen Antrag auf diese unterstützende Hilfe stellen möchten. Ebenfalls können Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe die Beratung zu allgemeinen Themen in Anspruch nehmen
Projekt

Einbeziehung von Eltern in der Pflegekinderhilfe

Ein Projekt zur Praxisentwicklung im Feld der Kinder- und Jugendhilfe am Standort Düsseldorf. Im Auftrag des Jugendamtes Düsseldorf in Kooperation mit freien Trägern Diakonie Düsseldorf, SKFM Düsseldorf, Evangelischer Verein für Adoption und Pflegekinderhilfe, AWO Düsseldorf arbeitet die Perspektive gGmbH an dem Projekt der Einbeziehung von Eltern in der Pflegekinderhilfe. Die Projektlaufzeit geht vom 06/2021 – 05/2023. Bis jetzt wurden im Rahmen des Projektes zwei Videos für Fachkräfte und weitere Interessierte erstellt. Ein drittes Videos wird nach Ostern folgen.
Arbeitspapier

Instagram-Leitfaden

Es geht um Informationsbeschaffung, um Nachrichten, Videostreaming oder Online-Shopping – das Internet und soziale Medien sind mittlerweile ein großer Teil unseres Lebens geworden. Unsere Kinder kennen es gar nicht mehr anders. Trotzdem oder genau deshalb müssen sie verstehen und einschätzen können, wie das alles funktioniert. Von 'Saferinternet', 'klicksafe' und 'Stop Hate Speech' wurde ein Instagram-Leitfaden für Eltern und Betreuer*innen von Jugendlichen und Kindern veröffentlicht.
Hinweis

Aufnahme ukrainischer Kinder

„Bitte die offiziellen Wege einhalten!“

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. macht auf mögliche Gefahren und Nachteile aufmerksam, wenn Kinder aus der Ukraine - mit oder ohne Behinderung - nur über private Initiativen in Familien untergebracht werden. Der Bundesverband weist darauf hin, dass im Rahmen der Schutzrechte der Kinder Vermittlung von Kindern nur durch Jugendämter oder von ihnen legitimierte Jugendhilfeträger erfolgen sollte.
Politik

Kindeswohl in familiengerichtlichen Verfahren

Am 11. März 2022 beschloss der Bundesrat, einen eigenen Gesetzentwurf mit Änderungen am geltenden Recht in den Deutschen Bundestag einzubringen. Der Bundesrat möchte Familiengerichte in die Lage versetzen, das Kindeswohl bestmöglich zu schützen.
Hinweis

Berufliche Bildung nach der Schule für Menschen mit Behinderung

Die Frage nach dem beruflichen Weg ist für viele junge Menschen aus Pflege- und Adoptivfamilien und Erziehungsstellen ein wichtiges Thema. Welches Angebot der beruflichen Bildung passt am besten zur Lebenssituation des jungen Menschen mit Behinderung? Die Lebenshilfe hat eine umfassende Information zur Ausbildung veröffentlicht.