Sie sind hier

04.02.2016
Abschlussbericht

Abschlussbericht zum Kinderschutzverfahren im Fall Alessio

Kinderschutzexperte Dr. Heinz Kindler vom Deutschen Jugendinstitut hat am 2. Februar 2016 seinen Abschlussbericht zum Kinderschutzverfahren im Fall Alessio vorgestellt.

Dr. Heinz Kindler stellte in einer gemeinsamen Sitzung des Jugendhilfeausschusses und des Begleitausschusses des Kreistags seinen Abschlussbericht zum Kinderschutzverfahren im Fall Alessio vorgestellt. Das deutsche Jugendinstitut in München, kurz DJI, war vom Kreistag mit diesem Gutachten beauftragt worden, nachdem Landrätin Dorothea Störr-Ritter vom Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald eine externe Aufarbeitung des Falls vorgeschlagen hatte.

Im Gutachten geht es um die Frage, unter welchen Begleitumständen, besonders in der fachlichen Arbeit des zuständigen Amtes, das Kinderschutzverfahren für Alessio besser gegriffen hätte, um den tragischen Tod des Kindes zu vermeiden.

Das könnte Sie auch interessieren

Fachartikel

herausgegeben von:

Rückkehr oder Verbleib - Eine Analyse der Rechtsprechung zu Herausgabekonflikten bei Pflegekindern

(UPDATE: Der defekte Link in diesem Artikel ist korrigiert.) Das DJI in Zusammenarbeit mit dem DIJUF hat mit Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine wissenschaftliche Arbeit zur Rechtsprechung bei Rückkehr oder Verbleib von Pflegekindern veröffentlicht.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Schulkinder ohne Schutz?

Eine Studie des Deutschen Jugendinstitut (DJI), die vom Unabhängigen Beauftragen für Fragen des Sexuellen Missbrauchs in Auftrag gegeben wurde, zeigt, wie es an deutschen Schulen um den Schutz vor sexuellem Missbrauch steht
Nachricht aus Hochschule und Forschung

CLS Soziale Teilhabe im Lebensverlauf junger Erwachsener – Eine bundesweite Langzeitstudie

Parlamentarier*innen und Bundesministerium bringen erste Langzeitstudie in Deutschland zum Übergang junger Menschen aus Pflegefamilien und Wohngruppen auf den Weg. Die Studie „CLS | Soziale Teilhabe im Lebensverlauf junger Erwachsener – Eine Langzeitstudie“ untersucht über mehrere Jahre hinweg den Übergang junger Menschen von der Heimerziehung (§ 34 SGB VIII) oder dem Aufwachsen in einer Pflegefamilie (§ 33 SGB VIII) ins Erwachsenenleben. Die Projektlaufzeit beginnt im Sommer 2021 und endet im Jahr 2030. Die Untersuchung wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in einer ersten Förderphase zunächst bis Ende 2024 gefördert.
Stellungnahme

von:

20 Jahre UN-Kinderrechtskonvention - mangelhafte Umsetzung in Deutschland

Das Deutsche Jugendinstitut befasst sich in seinem November-Thema mit der nicht ausreichenden Umsetzung der UN-Kinderkonvention in Deutschland.
Bericht zur Veranstaltung

"Doing Familiy - den Alltag von Familien ernst nehmen" neues Thema des DJI

Die zweitägige wissenschaftliche DJI-Fachtagung "Doing Family. Familienalltag heute" widmete sich kürzlich in Berlin umfassend der Frage, wie Familien unter diesen Bedingungen heute noch Verlässlichkeit gewährleisten und einen funktionierenden Alltag „herstellen“ können.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Aktueller Stand der Ganztagsschulen

Das Forschungsteam der „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen“ (StEG) legte den Bericht „Ganztagsschule 2012/2013“ vor
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Babyklappen in Deutschland

Seit 1999 existiert das Angebot der anonymen Kindesabgabe in Deutschland. Babyklappen sind in der Fachöffentlichkeit äußerst umstritten. Das Deutsche Jugendinstitut in München hat jetzt eine umfangreiche Studie zu diesem Thema vorgelegt.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Abschlussbericht der DJI-Studie „Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen in Institutionen”

Seit Anfang März liegt nun der vollständige Abschlussbericht der Institutionenbefragung in Schulen, Internaten und Heimen vor - auch online.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Coming-out - und dann…?!

Erste bundesweite Studie zur Lebenssituation von lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans* Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten der Corona-Pandemie

DJI Jugendhilfebarometer bei Jugendämtern

Die Corona-Pandemie und die ab Mitte März 2020 zu deren Eindämmung verhängten Maßnahmen haben Auswirkungen auf zahlreiche Lebens- und Gesellschaftsbereiche. Auch die Kinder- und Jugendhilfe ist hiervon betroffen. Um einen ersten empirischen Eindruck zu gewinnen, wie sich die Corona-Pandemie auf bestimmte Bereiche der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe auswirkt, wurde vom Deutschen Jugendinstitut e.V. eine bundesweite Onlinebefragung bei allen 575 Jugendämtern durchgeführt, an der sich 371 Ämter beteiligt haben (Rücklaufquote 65 %). Im Fokus der Erhebung stehen Fragen zum Kinderschutz, zur Bereitstellung von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und zur Kommunikation mit den Adressaten. Die empirischen Ergebnisse beziehen sich auf den Zeitraum der Erhebung zwischen 23. April und 12. Mai 2020.