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26.01.2024
Aktuelles zur Institution

20 Jahre Aktivverbund e.V.

Vor 20 Jahren gründete sich der Aktivverbund e.V. als Vertretung der Pflegeeltern und Pflegekinder in Berlin. Vor einigen Jahren weitete der Verein seine Tätigkeit auch auf Brandenburg aus und ist nun ein Landesverband der Pflegeeltern für Berlin und Brandenburg. Am 25. Januar wurden langjährige Wegebegleiter und aktuelle und frühere Vorstandmitglieder zu einer Feier eingeladen. Eine große Feier für Pflegefamilien wird es im Sommer geben.

Vor 20 Jahren solidarisierten sich Pflegeeltern und Unterstützer in Berlin, um eine massive Verschlechterung der Rahmenbedingungen für Pflegefamilien mit benachteiligten Kindern zu verhindern. In einer neuen Ausführungsvorschrift hatte der Senat geplant, die Bedingungen zur Unterstützung dieser Pflegefamilien finanziell zu verschlechtern. Nun fanden sich eine schlagkräftige Gruppe von Pflegeeltern und kundigen Helfern zusammen, um auf politischem Wege diese Planung zu durchkreuzen. Es wurde der Verein "Aktivverbund Berlin e.V." gegründet, um somit deutlich und ansprechbar auftreten zu können. Der Verein zeigte sich fantasievoll, uneingeschüchtert, durchsetzungsfähig und entschlossen in seinem politischen Handeln dem Senat gegenüber - und erreichte, dass die Ausführungsvorschrift nicht erlassen wurde!

Ein furioser Einstieg, dem nun 20 Jahre Aktivitäten für die Pflegeeltern und ihre Pflegekinder folgte. Als der Verband sich auf Wunsch von Brandenburger Pflegeeltern auch auf Tätigkeiten in Brandenburg ausweitete, änderte er seinen Namen. "Berlin" wurde gestrichen und der Verband hieß ab dann 'Aktivverbund e.V. - Landesverband für Pflegeeltern in Berlin und Brandenburg'. 

Nachdem vor vier Jahren Katja Braune aus Brandenburg Vorsitzende des Verbandes geworden war, verlagerte sich auch die Geschäftsstelle von Berlin nach Brandenburg.

Zur Festveranstaltung am 25. Januar waren besonders die Personen eingeladen, die den Verband über viele Jahre als Vorstandsmitglieder oder interessierte und kundige Helfer begleitet hatten. Im EmMi-Lübeskind-Haus trafen sich die, die kommen konnten. Leider mussten einige wegen Krankheit und anderen Verpflichtungen absagen. Besonderer Gast des Abends war die Berliner  Familiensenatorin Katharina Günther-Wünsch. Sie blickte in ihrer Gratulationsansprache auch in die Zukunft der Pflegekinderhilfe in Berlin und versprach eine Verbesserung der finanziellen Bedingungen sowohl im zweiten Halbjahr 2024, als auch in 2025.

Wenn dies so eintreffen sollte, dann würden sich die Rahmenbedingungen der Pflegekinderhilfe im Land Berlin den Rahmenbedingungen in anderen Bundesländern annähern.  

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