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18.05.2022
Arbeitspapier

Stärkung per Gesetz. Das KJSG aus juristischer Sicht

Das sechste IMPUL!SE Papier der AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. Eine „Modernisierung“ des SGB VIII stand an: Lebenswelten von jungen Menschen, Familienformen und gesellschaftliche Vorstellungen von Zusammenleben, Aufwachsen und Erziehung haben sich seit der letzten großen SGB VIII-Reform, dem KJHG von 1990/91, in ihrem Rechtsverständnis gewandelt und weiterentwickelt.
Um aufzuzeigen, wie Stärkung per Gesetz funktionieren kann, geht dieser Beitrag folgenden Fragen nach:

• Stärkung von Kindern, Jugendlichen und Familien durch subjektive Rechtsansprüche?

• Stärkung von Strukturen durch Erweiterung objektiver Rechtspflichten?

• Stärkung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen durch Beschwerdemöglichkeiten?

• Stärkung von Kooperation, indem sie gesetzlich vorgeschrieben wird? • Stärkung von guter Fachlichkeit durch offene Rechtsbegriffe?

Bespielhaft wird untersucht, welcher rechtlichen Instrumente und Gesetzgebungstechniken sich das KJSG bedient, um Stärkung von jungen Menschen und ihren Familien im rechtlichen Gerüst der Kinder- und Jugendhilfe zu verankern. 

Schwerpunkte des Papiers

1. Viele Anlässe zur Stärkung von jungen Menschen und ihren Familien

2. Rechtliche Instrumente im KJSG zur Stärkung von jungen Menschen und ihren Familien

3. Fazit

Ein Punkt des Fazit: Das neue SGB VIII ist eine moderne, bedarfsgerechte, sogar zukunftsweisende Grundlage für gute fachliche Arbeit!