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24.05.2008
Erfahrungsbericht

Mails zum Thema Tomatis Therapie

Mails unserer Leser zum Thema Tomatis-Therapie

Eine Pflegemutter berichtet:

"Wir haben zwei Pflegekinder; beide Kinder wurden in der Schwangerschaft massiv durch Drogen beeinflusst. Bei unserem "großen" Pflegesohn (mittlerweile 5 Jahre) stießen wir dann in der Entwicklung auf immer mehr Besonderheiten, von Mal zu Mal, von Untersuchung zu Untersuchung stellten wir fest, dass seine Wahrnehmung stark beeinträchtigt ist. Er ist unkonzentriert, hat eine verminderte Schmerzempfindung, kann seinen Muskeltonus nicht halten, die Sprache ist beeinträchtigt...

Nach Ergo und viel Warten haben wir uns auf Anraten unseres Homöopathen an eine Tomatis Therapeutin gewand.

Seit nunmehr 8 Monaten machen wir Tomatis Therapie. Und jetzt ganz aktuell, im 4. Block haben "wir" große Entwicklungen gemacht! Unser Pflegesohn kann sich sehr viel besser mitteilen, er redet sehr deutlich wenn die Blöcke gerade aktuell "im Laufen" sind. Er hat viele kleine und große Schritte gemacht und ich habe, nachdem sich zunächst nur sehr sehr kleine Dinge veränderten nun sehrwohl den Eindruck, dass es diese Form des Hören-Lernen ist, die ihm vieles einfacher erscheinen lässt!

Wir sind froh, dass wir trotz der hohen Kosten den Tomatis-Weg für uns gewählt haben!!!"

Eine Pflegemutter berichtet:

Ich habe mit unserem Pflegesohn Andreas 2001 und 2002 in Belgien die Tomatis-Therapie gemacht. Ich hatte die Tel.-Nr. von einem betroffenen Pflegevater bekommen, der mit seinem Pflegekind damit gute Erfahrungen gemacht hatte. Andreas war damals leider schon 16 bzw. 17 Jahre alt. Seine Horchkurve hatte sich deutlich verbessert, sein Verhalten auf Dauer leider nicht. Vielleicht liegt es daran, dass seine Störung zu spät erkannt wurde.

In Belgien erfuhr ich Namen von Ärzten, die in der Lage sind, ADS zu diagnostizieren. Zu einem sind wir gegangen. Die Vermutung bestätigte sich, er bekam Ritalin, worauf er sehr gut ansprach. Das Jugendamt war gar nicht begeistert und hat es geschafft, ihm einen \"kritischen Umgang mit Medikamenten\" zu vermitteln. Er hat das Medikament nicht, bzw. nicht vollständig genommen und seine Lehrstelle verloren. Was danach alles passiert ist, ist eine Geschichte für sich. Heute ist Andreas 22 Jahre alt und für seelisch behindert erklärt worden (bei einem IQ von 118 mit Ritalin). Bis heute kämpfe ich gegen ein Jugendamt und für Ritalin. Andere Ärzte und Gutachter hätten diese seelische Behinderung festgestellt. Auskünfte bekomme ich nicht. Vielleicht öffnet sich Andreas einmal zu dem Thema. -Um auf die Tomatis-Therapie zurückzukommen. Ich bin mit therapiert worden. Zu der Zeit war ich in einer emotional stark angespannten Situation. Mir hat die Therapie sehr gut getan und ich habe seitdem einen Zugang zu ernster Musik.

Ergänzend möchte ich erwähnen, dass es in Gelsenkirchen möglich ist, die Tomatis-Therapie ambulant durchzuführen: Bernd Hermann, Linnefantstr. 8, 45894 Gelsenkirchen,Tel.0209/399063 und 02327/957040 www.hoer-gehirn-training.de. Er hat in Belgien bei Jozef Vervoort gelernt.

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