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17.11.2022
Fachartikel

Entwicklungstraumatisierte Kinder zeigen sich in Phasen

Entwicklungstraumatisierte Kinder bringen bereits mit wenigen Jahren eine entbehrungsreiche Lebensgeschichte mit sich. Unabhängig davon, ob das Kind in eine Heimunterbringung oder in eine Unterbringung bei einer geeigneten Pflegefamilie kommt, wirkt sich dies maßgeblich auf die weitere Entwicklung und die Verhaltensmuster in der Fremdunterbringung aus. Beides lässt sich exemplarisch beschreiben[1]. Die Kenntnis darüber hilft Pflegeeltern, sich angemessen vorzubereiten und einzustimmen, sodass die Enttäuschung über vermeintliche Rückschritte oder Überraschung über Wesenswechsel der Pflegekinder fachlich in anderes Licht gerückt wird. Außerdem ist sie notwendig für gute Erziehung, denn entwicklungstraumatisierte Kinder stellen besondere Anforderungen an die Pflegefamilie, die nicht mit leiblichen Kindern zu vergleichen sind[2]. Dazu dient der folgende Artikel.

Themen:

Entwicklungstraumatisierte Kinder haben aufgrund ihrer massiven Enttäuschung von Erwachsenen im Zusammenspiel mit der Abhängigkeit von ihnen für ihre physischen und psychischen Bedürfnisse sowie den vielen und entgegen der Natur sehr wechselnden Bezugspersonen (Eltern, Vormund, Inobhutnahmestellen, Bereitschaftspflege, Pflegeeltern, ggf. Heimeinrichtung) gelernt, dass Erwachsene austauschbar sind. Die Kinder haben Wege für sich entdeckt und daraus Muster entwickelt, Erwachsene für ihre Bedürfnisbefriedigung zu instrumentalisieren. Besonders schnell werden diese Muster in der täglichen Arbeit mit entwicklungstraumatisierten Kindern deutlich.

1.1 Phase 1: Überanpassung - ca. 4 bis 6 Wochen nach Ankunft

1.1.1 Verhalten des Kindes

Nach der Unterbringung des Kindes in der neuen Pflegefamilie wirkt es die ersten Wochen meist sehr ruhig . Einschlafprobleme oder das Essverhalten begegnen den Pflegeeltern zunächst als gut händelbare und nachvollziehbare Schwierigkeiten. In dieser Zeit mobilisiert die Psyche des Kindes Ressourcen, um Orientierung in der neuen Umwelt zu finden. Es beobachtet die anderen Menschen, passt sich an und ist bemüht, sich in ein gutes Licht zu rücken. Es verleitet Pflegeeltern manchmal dazu, Ausnahmen zu gestatten und eigene Grenzen aufzuweichen. Diese Form der Überangepasstheit kann auch in späteren Phasen der Fall sein, wenn bspw. fremder Besuch kommt bzw. immer dann, wenn das Kind neue Personen kennenlernt. Dann ist das Kind überangepasst, nahezu aufdringlich freundlich (z.B. ständiges Umarmen, sich im guten Licht darstellen, etc.). In sehr seltenen Ausnahmefällen ist diese Phase „übersprungen“ und das Kind zeigt von Beginn an massives Abwehrverhalten gegenüber den Pflegeeltern und befindet sich permanent in einem Zustand der Verweigerung.

1.1.2 Konsequenzen für die erzieherische Umwelt

Für die Pflegeeltern bedeutet das, schon in dieser Phase das Kind auf die Werte der Familie, die (förderlichen) Regeln und Konsequenzen vorzubereiten. „Vorbereiten“ heißt hier vor allem zweierlei: Erstens, kindgerecht erklären, was Wert hat, warum es diesen Wert hat und wie dieser Wert zum Ausdruck gebracht wird. Z.B. ist dies vielleicht das gemeinsame und pünktliche Abendessen, bei dem alle Familienmitglieder nach einem Signal (z.B. Ruf „das Essen ist fertig“) sich am Tisch versammeln und erst mit dem Essen begonnen wird, wenn alle am Tisch sitzen. Dies kann für die Familie wichtig sein, um Zeit miteinander zu verbringen und voneinander zu erfahren, wie der Tag war.

Zweitens, sanftes Intervenieren: Das Kind kann die Werte und Regeln noch nicht kennen, geschweige denn verinnerlicht haben. Sofort mit Strafen zu agieren, wäre für das Kind nicht nachvollziehbar, es konnte nicht anders handeln. Zugleich können Pflegeeltern durch sanftes Intervenieren herausfinden, wie das Kind auf Grenzsetzung reagiert, ohne sofort eine Eskalation herbeizuführen. Hier hilft es sich das „Das-wäre-wenn“-Kommunikationsmuster zu Hilfe zu nehmen. Z.B. im Gespräch mit Kind: „Dass du ohne uns zu essen angefangen hast, ist falsch. Uns ist es wichtig, gemeinsam mit dem Essen zu beginnen, weil… (z.B. uns diese Zeit besonders wichtig ist). Deswegen achte bitte darauf, erst mit dem Essen zu beginnen, wenn alle da sind. Erlebe ich das nochmal, werde ich deinen Teller zur Seite stellen und du musst warten, bis alle da sind.“

In unserer Arbeit achten wir sehr darauf, den Kindern die Wichtigkeit ihrer Entwicklung zu verdeutlichen. Wir machen dies, indem wir ihnen kindgerecht unsere methodische Arbeit erklären und mit ihnen insbesondere in den ersten sechs Wochen täglich reflektieren.

1.2 Phase 2: Beziehungsaufbau durch Austesten – ca. 6 bis 12 Monate

1.2.1 Verhalten des Kindes

Den fließenden Übergang zur zweiten Phase bekommen Pflegeeltern spätestens dann mit, wenn das Kind zunehmend beginnt bereits ihm bekannte Grenzen auszutesten, d.h., sich augenscheinlich „absichtlich“ falsch verhält. Anders formuliert: Es fordert aktiv Grenzen ein, es sucht Orientierung. Bei entwicklungstraumatisierten Kindern kommt eine weitere Besonderheit hinzu: Die Psyche hat, je nach Alter des Kindes schwerwiegender, aus den bisherigen Beziehungen zu Erwachsenen gelernt, dass es sein (psychisches wie körperliches) Überleben selbst sichern muss. Hierdurch kommt eines von zwei Mustern zum Ausdruck:

Im unterwürfigen Muster werden die Grenzen vom Kind frühzeitig „akzeptiert“. Es rennt weg, bricht in Tränen aus oder verletzt sich selbst. Im stillen Kämmerlein kommt es zu Selbstanschuldigungen und zum Aufbau bzw. Festigen eines entsprechenden Selbstbildes.

Im Muster der destruktiven Verselbstständigung testet das Kind weiter aus, ob die Pflegeeltern auch wirklich ihre gesetzten Grenzen halten. Diese Phase kann äußerst belastend sein und Ausmaße annehmen, bei denen die Grenzen kaum noch oder nicht mehr haltbar sind und sich Zweifel breit machen, ob es die richtige Entscheidung war. Hierzu gehören auch die sogenannten „Systemsprenger“. Pflegeeltern können sich durch dieses Verhalten stark provoziert und sogar teilweise persönlich angegriffen fühlen, insbesondere wenn die Haltung existiert, dass alles für das Kind gemacht wird, damit es ihm gut geht.

Das Verhalten des Kindes in dieser Phase kann von altersspezifischen Phasen, wie z.B. einer (nachgeholten) Trotzphase, und generellen Entwicklungsdefiziten moduliert werden. Bei entwicklungstraumatisierten Kindern kommen außerdem die Beziehungsstörungen und Übertragungen (und Gegenübertragungen) aus den traumatisierenden Erfahrungen zum Tragen, die erst über gute Arbeit im pädagogischen Alltag beginnen, abzunehmen.

1.2.2 Konsequenzen für die erzieherische Umwelt

Da das Kind mitten im Beziehungsaufbau zur Pflegefamilie ist, ist ein besonderes Augenmerk auf die Förderlichkeit von Umgangskontakten zum Herkunftssystemen zu achten. Ist dies nicht gegeben, ist von den Umgängen abzuraten. Es besteht nicht nur die Gefahr der Retraumatisierung durch die Konfrontation mit der alten erzieherischen Umwelt sondern auch die Gefahr, den Beziehungsaufbau zur Pflegefamilie immer wieder zu unterbrechen. Wie eine Wunde, die ständig wieder aufgerissen wird, kann sich kein schützendes Gewebe bilden. Die 

Psyche kann so nicht ankommen und erhält im Gegenteil die Auffassung, dass die Pflegeeltern eigentlich keine Bedeutung haben, da es wieder zum Herkunftssystem zurückkann.

Des Weiteren beginnt nun die sozialpädagogische Arbeit am Kind. Das bedeutet, mit dem Kind die Entwicklungsdefizite aufzuholen, destruktive Verhaltensweisen zu überformen[1], Selbststeuerungskompetenzen zu entwickeln, ein förderliches Selbstbild aufzubauen und die normalen Entwicklungsaufgaben zu bewältigen. Aufgrund der umfassenden Aufgaben empfehlen wir stets eine frühzeitige Begleitung durch erfahrene Fachkräfte und im Idealfall eine entsprechende Ausbildung der Pflegeeltern vorab[2]. Hierzu gehört die Planung von Entwicklungszielen und die Anwendung geeigneter pädagogischer Methoden. In unserer Arbeit verwenden wir dazu Arbeitskonzepte, die darauf ausgerichtet sind, mit geeigneten pädagogischen Methoden Schritt für Schritt über Teilziele an den Kompetenzen der Kinder zu arbeiten. Sowohl die Ziele als auch die Methoden können mit dem Kind entwickelt werden. Beispiel:

Ausgangsproblem: Liam schlägt andere Kinder, wenn er sich provoziert fühlt.

Zielstellung: Liam ist in der Lage, immer dann, wenn er sich von einem anderen Kind provoziert fühlt, sozial angemessen zu reagieren.

Teilziel 1: Er verlässt unmittelbar die Gruppe oder den Kontakt. (Pflegeeltern sehen es und gehen auf ihn zu…)

Teilziel 2: Er verlässt die Situation und stellt sich neben die Pflegeeltern. (Pflegeeltern übernehmen)

Teilziel 3: Er verlässt die Situation, stellt sich neben die Pflegeeltern und schaut sie an. (Pflegeeltern übernehmen)

Teilziel 4: Er verlässt die Situation, geht auf die Pflegeeltern zu, schaut sie an und erzählt, was passiert ist. (Pflegeeltern überlegen gemeinsam mit Liam, was dieser weiter unternehmen kann.)

Teilziel 5: Er verlässt die Situation, geht auf die Pflegeeltern zu, schaut sie an und macht den Pflegeeltern einen Vorschlag, was er jetzt tun könnte. (Pflegeeltern übernehmen)

Für die Grenzsetzung ist es entscheidend, dass diese nachvollziehbar, maßvoll und konsequent erfolgt. Zu diesem Thema bieten wir Online-Workshops an[3]. Im Idealfall können die kindlichen Signale frühzeitig erkannt und gedeutet werden, um so deeskalierend zu handeln. Ebenso entscheidend ist das einheitliche Handeln der Pflegeeltern. Andernfalls werden die Erwachsenen gegeneinander ausgespielt. Entsprechend ist es wichtig, dass die Pflegeeltern vor Aufnahme des Pflegekindes festlegen, was ihnen in der Familie und für das Pflegekind wichtig ist. Im Idealfall ist dies von der späteren Fachbegleitung moderiert. Um die Übertragungen und Gegenübertragungen der traumatisierenden Erfahrungen zu reflektieren und zu verarbeiten empfiehlt sich eine Supervision und der Austausch mit anderen Pflegeeltern, z.B. in lokalen Vereinen und Treffen.

1.1 Phase 3: Der pädagogische Alltag - Zeitfenster der Überformung alter Verhaltensweisen

1.1.1 Verhalten des Kindes

Nach ca. einem halben bis einem ganzen Jahr kommt zunehmend Routine in die Pflegefamilie und auch für die Psyche des Kindes zustande[4]. Das Kind kennt die Regeln, Grenzen und damit verbundene Konsequenzen bei Nichteinhaltung. Und auch die Pflegeeltern kennen die Grenzen des Kindes. Sofern die erzieherische Umwelt stabil geblieben ist, kehrt Ruhe in das System ein und die Tagesform prägt stärker die Verhaltensvariabilität im Unterschied zum bisherigen Neuheitscharakter der erzieherischen Umwelt. Das heißt nicht, dass Grenztestungen ausbleiben. Es wird zu punktuellen Phasen der Regression kommen, also Phasen, in denen das Kind auf bereits abgelegte Verhaltensmuster oder Entwicklungsniveaus zurückrutscht. Dies trifft insbesondere auf Übergänge zu, z.B. zur Schule und Pubertät, aber auch strukturellen Veränderungen, z.B. Trennung der Pflegeeltern oder Umzug. Erfahrungsgemäß führen diese Übergänge dazu, dass alte Muster erneut zum Vorschein kommen. Erfahrungsgemäß kommt es außerdem zu Regressionen bevor Entwicklungssprünge anstehen. Sie können also auch auf eine fortschreitende Entwicklung hindeuten.

1.1.2 Konsequenzen für die erzieherische Umwelt

Es ist entscheidend, an der Entwicklung des Kindes dran zu bleiben. Freiheiten des Kindes müssen auf das Vermögen abgestimmt sein. Übergänge, z.B. zur Schule, sind mit dem Kind vorzubereiten und planvoll mit den Beteiligten, z.B. Schulbegleitung, zu gestalten. Dies kann spielerisch über das Rollenspiel von Schule, aber auch das Üben von Disziplin passieren. Im Idealfall gibt es ein pädagogisches Konzept, dass alle Beteiligten auf die Entwicklung des Kindes ausrichtet und einheitliches Handeln ermöglicht, um dem Kind eine stabile und Ambivalenz-freie erzieherische Umwelt zu sichern. Es sollte vermieden werden, dass die Übergänge mit den ersten Wochen und Monaten in der neuen Pflegefamilie zusammenfallen, da es Zeit braucht, das Vertrauen der neuen Bezugspersonen aufzubauen und darüber die alten Verhaltensmuster umzuformen. In dem Fall sollte z.B. für die Schule eine Rückstellung bedacht werden. Ansonsten besteht die Gefahr, die noch vage angeeigneten sozial angemessenen Verhaltensweisen zu verlieren, da die Psyche auf alte und bewährte Muster zurückgreift. Entsprechend stärker sind die zu erwartenden Verhaltensauffälligkeiten bei zu früh angesetzten Übergängen. Ebenso ist es gut, sich mental darauf einzustellen, die Erwachsenen der komplementären Erziehungssysteme, also z.B. die Lehrer in der Schule, beim Umgang mit dem Kind zu unterstützen und stellvertretend für das Kind über Besonderheiten aufzuklären, um Missverständnisse und damit verbundene Konflikte zu vermeiden. Hier ist eine erfahrene Fachbegleitung hilfreich. Andernfalls besteht die in der Praxis leider häufig realisierte Gefahr, dass das Kind abseits von der Pflegefamilie eine vollständig andere erzieherische Umwelt erlebt, die dem Kind im schlimmsten Fall neue destruktive Verhaltensauffälligkeiten aneignen lassen oder es durch die erlebte Ambivalenz so verunsichert, dass eine Phase der Regression provoziert wird. Dies ist z.B. der Fall, wenn dem Kind in der Pflegefamilie für ein bestimmtes Verhalten (nachvollziehbare) Grenzen gesetzt werden, in der Schule (auch aus nachvollziehbaren Gründen) es aber machen darf, was es will. Diese Erfahrungen wird das Kind mit nach Hause nehmen, und sich entsprechend verhalten.[5] In dem Fall stehen Pflegeeltern häufig vor dem Problem, sich Tag für Tag die ersten Stunden nach Rückkehr des Kindes aus der Schule mit dessen Verhaltensauffälligkeiten zu beschäftigen.

Umgangskontakte sind möglich. Auch hier ist die Förderlichkeit wichtig, d.h., dass die Umgangskontakte verbindlich, nachvollziehbar, planvoll und sukzessive passieren. Hierfür verwenden wir eigens entwickelte Standards, die dem graduellen Aufbau des Kontaktes zwischen Pflegekind und Herkunftssystem dienen. Wird dieser Kontakt als förderlich eingeschätzt, gibt es allmähliche Steigerungen bis hin zu unbegleiteten Umgängen.

Generelle Anmerkungen

Mit der Aufnahme eines Pflegekindes widmen sich die Pflegeeltern einer Herzensaufgabe. Unser Anliegen besteht darin, Pflegeeltern bestmöglich darin zu unterstützen, die mit der Verantwortung einhergehenden fachlichen Anforderungen mit Zufriedenheit und Stolz zu bewältigen. Daher ist es gleichzeitig ein Ausdruck des Respekts gegenüber Pflegefamilien, die ihre Familie für ein fremdes Kind öffnen, diese bestmöglich aufzuklären, und auf Wunsch vorbereitend, d.h. vor Ausbruch von Krisen, zu begleiten. Die exemplarische Darstellung der Phasen soll helfen, Enttäuschungen über vermeintliche Rückschritte oder Überraschung über Wesenswechsel der Pflegekinder neu einzuordnen. Zeitgleich verdeutlicht sie die besonderen Anforderungen an die Pflegefamilie, die nicht mit leiblichen Kindern zu vergleichen sind.

Fussnoten

[1] Individuelle Abweichungen sind natürlich möglich.

[2] Vgl. https://www.moses-online.de/fachartikel-erziehung-entwicklungstraumatisierten-kindern-pflegefamilien-paul-neumann-institut-wirkungsvolle-sozialarbeit-ev-iws

[3] Von der generellen Einstellung, Verhaltensauffälligkeiten des Kindes auszuhalten, raten wir ab. Es entzieht dem Kind die Möglichkeit, sich im Verhalten zu entwickeln und führt eher zur Festigung (und Verschlimmerung) der Verhaltensauffälligkeiten, insb. in der Pubertät.

[4] Diese Ausbildung ist deutlich umfangreicher als die Norm. Nähere Infos dazu auf https://www.iws-pflegeeltern.de/leistungen/ausbildung/.

[5] https://www.iws-pflegeeltern.de/leistungen/schulungen-weiter-und-fortbildungen/

[6] Das ist abhängig vom Alter des Kindes. Erfahrungsgemäß ist es bei der Aufnahme pubertierender Kinder oder Jugendlicher schwieriger bis unmöglich, die Phase des Austestens abzuschließen.

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