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29.11.2023

Betreuung in einer Erziehungsstelle

Das DIJuF hat ein Rechtsgutachten zu der Frage veröffentlicht, in welchem Rechtszusammenhang eine Erziehungsstelle ein Kind aufnimmt. Das DIJuF hat in seinen Erläuterungen verschiedene Formen und Ausprägungen der Erziehungsstellen beschrieben, diese dem SGB VIII § 33 (Vollzeitpflege) und § 34 ( Heimerziehung, sonstige betreute Wohnform) zugeordnet und darüber hinaus erläutert, ob die Erziehungsstellen nicht auch als Hilfen eigener Art gem. § 27. Absatz 2 angesehen werden können.
Erläuterungen des DIJuF zu der Anfrage eines Jugendamtes 

Ein Träger der freien Jugendhilfe betreibt mehrere Erziehungsstellen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass vom Träger angestellte sozialpädagogische Fachkräfte, Kinder oder Jugendliche in ihren eigenen Haushalt aufnehmen und betreuen. Dabei ist das Kind oder die Jugendliche (m/w/d*) einer konkreten Fachkraft zugeordnet. Der freie Träger arbeitet eng mit den Fachkräften zusammen.

Das Jugendamt bittet um rechtliche Einschätzung, ob die bislang gem. § 34 SGB VIII gewährte Leistung in der Erziehungsstelle zukünftig als Leistung eigener Art gem. § 27 Abs. 2 SGB VIII gewährt werden kann. Dies führt zu der Frage, ob in diesem Fall eine LEQ-Vereinbarung nach § 78b SGB VIII abgeschlossen werden könnte.

Das Gutachten ist in der Fachzeitschrift JUGENDAMT Ausgabe 12/23 veröffentlicht und wurde darüber hinaus gesondert vom DIJuF als Extraausgabe zur Verfügung gestellt. 

 

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