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09.04.2024
Hinweis

In Deutschland fehlen jährlich rund 4000 neue Pflegefamilien

Artikel der Deutschen Presseagentur dpa vom 4. April 2024 zum großen Mangel an Pflegeeltern.

Zur Situation der Pflegeelternsuche äußern sich eine Pflegemutter, die Vorstizende von PFAD-Bundesverband für Pflege- und Adoptivfamilien e.V. Ulrike Schulz, eine Mitarbeiterin des Jugendamtes Erfurt und die Psychologin Dr. Ina Bovenschen.

Eine bedeutende Entwicklungsfrage für Kinder sind sichere Bindungen. Hat ein Kind schon Trennungen in seinem Leben erfahren müssen, dann kann die Pflegefamilie ein Schlüsselfaktor für neue sichere Bindungen sein. Damit dieser schwierige Weg aber möglich ist, müssen die Pflegeeltern diese sichere Bindung anbieten. Das bedeutet aber nicht, dass die Kinder dieses Angebot nun auch gleich annehmen. Für Pflegekinder und Pflegeeltern ist die sichere Bindung ein entferntes Ziel mit vielen Hürden. Es hat sich auch gezeigt, dass nicht alle Wunden geheilt werden können. Um es aber so gut wie möglich schaffen zu können, braucht es mehr Begleitung und Beratung der Pflegefamilien. 

Der Artikel weist auch auf den finanziellen Aspekt der Unterbringung von Kindern in Pflegefamilien hin: Eine Unterbringung in Heimen ist deutlich teurer als die Unterbringung in einer Pflegefamilie.  

Ulrike Schulz weist aber auch auf finanzielle Aspekte hin, die die Pflegeeltern durch die Aufnahme eines Pflegekindes betreffen, denn wer sich um Pflegekinder kümmert, muss sich auf weniger Einkommen und Rentenleistungen einstellen. 

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