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18.04.2024
Hinweis

Den eigenen Weg finden

Der Jugendhilfereport des Landschaftsverbandes Rheinland beschäftigt sich in der Ausgabe 2-2024 "Den eigenen Weg finden" mit dem Übergang in eine Ausbildung, in den Beruf und in ein selbstbestimmtes Leben.

Aus dem Vorwort der Ausgabe 2-2034 von Knut DANNAT LVR-Dezernent Kinder, Jugend und Familie

Die umfassende Teilhabe junger Menschen an allen Lebensbereichen zu fördern, ist übergeordnetes Ziel der Kinder- und Jugendhilfe. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Bildungswege und -chancen weiterhin stark durch die soziale Herkunft geprägt sind. Weitere Benachteiligungslagen, wie finanzielle Armut, führen ebenfalls dazu, dass junge Menschen mit besonderen Schwierigkeiten im Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf zu kämpfen haben und ihnen Zugänge langfristig verschlossen bleiben. Jugendsozialarbeit bietet individuell beeinträchtigten und sozial benachteiligten jungen Menschen eine niedrigschwellige und bedarfsorientierte pädagogische Unterstützung, Beratung und Begleitung mit dem Ziel der persönlichen Entwicklung, beruflichen Orientierung und sozialen Integration an. [....]

Inmitten der aktuellen Diskussionen um demografische Entwicklungen und Fachkräftemangel stellen die engagierten Akteur*innen der Jugendsozialarbeit vor Ort sicher, dass junge Menschen nicht auf die Funktion der „Fachkraft von morgen“ reduziert werden, sondern als Jugendliche mit individuellen Interessen, Stärken und Bedürfnissen im Mittelpunkt der Angebote stehen und ganzheitlich auf ihrem Weg unterstützt werden. Denn erst eine starke Persönlichkeit, das Wissen um eigene Rechte und Kenntnis der individuellen Kompetenzen machen eine nachhaltige Integration in Ausbildung und Beruf möglich.

In dem Heft werden verschiedene Modelle der Jugendsozialarbeit in NRW, die sich mit dem Thema des Heftes beschäftigten, vorgestellt.  

Es werden auch Erkenntnisse aus der Studie  der Studie »JUGEND IN Deutschland« beschrieben. Diese Trendstudie untersuchte auf Basis repräsentativer Daten, wie es jungen Menschen in Deutschland geht. In der aktuellen Studie wurden erstmals alle erwerbsfähigen Altersgruppen befragt, was interessante Vergleiche zulässt. 

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