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05.05.2020
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Elternheft für Pflegeeltern

'affido' ist ein Zusammenschluss von Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe in der Steiermark, Österreich. affido konzentriert sich auf die Arbeit mit Pflegefamilien, Kinderdörfern und sozialräumlicher Familienarbeit. Zu affido gehört der Pflegeelternverein Steiermark. Regelmäßig informiert affido seine Pflegeeltern durch ein Elternheft und weitere Veröffentlichungen. Zuletzt erschien das Elternheft 1/2020 mit der Thematik Herkunftseltern.

Das Elternheft 1/2020 beinhaltet zwei Aufsätze zu aktuellen Themen:

Lisa Kastler: Pflegefamilien in Zeiten von Corona - Wie meistern Pflegefamilien diese besondere Situation?

Ausgangsbeschränkungen, Maskenpflicht, Schließungen von Schulen, Kindergärten und Geschäften – die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Die Veränderungen des gesellschaftlichen Lebens wirken sich natürlich auch auf den Alltag von Pflegefamilien aus. Wir haben versucht ein aktuelles Stimmungsbild von Pflege- sowie Herkunftseltern einzufangen. Auch in dieser Ausnahmesituation zeigt sich wieder einmal, wie unterschiedlich die Herausforderungen und Blickwinkel, aber auch wie bunt und vielseitig Familien sein können.

Interview mit Gertrude König: Wenn Eltern ihre Kinder nicht selbst aufziehen können

Ein Gespräch über „partielle Elternschaft“ und die Arbeit mit Herkunftseltern. Hier geht es besonders um die Frage der neuen Rolle der Herkunftseltern, wenn ihr Kind in einer Pflegefamilie lebt. 

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Nachricht

Häusliche Isolation und familiäre Absonderung von Kindern in Quarantäne sind keine Lösung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter hat zu Fragen möglicher Quarantäne in Corona-Zeiten eine Mitteilung veröffentlicht, in der es heißt: Kindeswohl hat auch in Krisenzeiten Priorität / Ziel muss sein: Grund- und Kinderrechte wahren / Verhältnismäßigkeit von Corona-Schutzmaßnahmen muss gegeben sein.
Erfahrungsbericht

Erfahrungsberichte von Pflegeeltern aus Corona-Zeiten

Für viele Pflegeeltern ist die Corona-Zeit eine völlige Veränderung ihres Lebens mit ihren Pflegekindern. Wir haben schon einmal Berichte veröffentlicht, in denen einige Pflegeeltern diese Zeit als bindungsförderlich und beruhigend für die Kinder beschrieben haben. Für die Eltern bedeutete es immer, sich auf neue Bedingungen einlassen und neue Wege zu beschreiten. Hier beschreibt eine Pflegemutter aus Heinsberg in einem ausführlichen Bericht ihre Erfahrungen im ersten Corona-Hotspot der Bundesrepublik. Zwei kleinere Berichte schildern die "Fast"-Neuaufnahme eines Pflegekindes in dieser Zeit und die Veränderungen im Alltag.
Hinweis

Appell aus der Wissenschaft: Mehr Kinderschutz in der Corona-Pandemie

Über 100 HochschulprofessorInnen und WissenschaftlerInnen wenden sich mit einem Appell an die Öffentlichkeit, an Politik und Verwaltung, weil sie in großer Sorge um den Schutz von Kindern aktuell in der Corona-Krise sind.
Kommentar

Kommentar zum Artikel der Systemrelevanz von Pflegeeltern

Eine Pflegemutter schildert ihre Bemühungen und Überlegungen, die sie zusammen mit den Pflegeeltern ihrer Selbsthilfegruppe zum Thema Systemrelevanz und zu nötigen Verbesserungen der Rahmenbedingungen von Vollzeitpflege - besonders von Vollzeitpflege für Kinder mit Einschränkungen z.B. FASD und Behinderungen - unternommen hat.
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Links-Sammlung von Online-Angeboten für Eltern und Familien

Jutta Pierlings von der Trägerkonferenz Rheinland hat eine Links-Sammlung zusammengestellt, über die verschiedene Online-Angebote für Eltern und Familien abgerufen werden können und die vielleicht Fachkräfte bei ihre Arbeit „vor Ort“ in Zeiten von Corona unterstützen kann.
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Folgen aus der Coronakrise für Pflegekinder mit Behinderung und deren Familien

Die Vorsitzende des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder (BbP) e.V. fasst zusammen, wie desaströs sich die Corona-Pandemie auf die Beratung, Begleitung und Vermittlung von Kindern mit Behinderungen in Pflegefamilien auswirkt. Zum Schluss des Artikels heißt es: "Wir sind komplett aus dem Blick geraten. Anders kann man es nicht nennen."
Kommentar

Dringend nötig: Schutz und Verantwortung für die Jüngsten in der Pandemie

aber mit den richtigen Maßnahmen

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. BVKJ und die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. DGKJ fordern: "Die aktuellen Entscheidungen zum Pandemieschutz müssen sich der Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen bewusst sein. Die junge Generation hat bereits stark gelitten."
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Discord in der Kinder- und Jugendarbeit

Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V. und die Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW erarbeiteten ein Statement zu Chancen, Risiken und Leitlinien zur Nutzung der Plattform Discord, die besonders seit der Corona-Krise genutzt wird. Sie ermöglicht es für Fachkräfte weiterhin mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu bleiben, sich zu versammeln und auszutauschen.
Aus der Praxis

Begleitung von Pflegeeltern

Der freie Träger Löwenzahn-Erziehungshilfe e.V. in Oberhausen begleitet seine Pflegeeltern auch durch gute Informationen zur Arbeit in Corona-Zeiten auf seiner Webseite, die hiermit auch allen anderen Pflegeeltern zur Verfügung gestellt werden. Bitte beachten Sie, das es hier um die Bedingungen zu Corona in NRW geht und die Bundesländer unterschiedliche Vorschriften und Bedingungen haben.
Hinweis

Careleaver e.V. und die Uni Hildesheim bieten Hilfen an

Die Uni Hildesheim und die Careleaver möchten auf die verschiedenen Schwierigkeiten der aktuellen Situation reagieren und mit ihrer Onlineplattform auch zu Zeiten von Corona Hilfe leisten, denn wir alle haben unsere unterschiedlichen Schwierigkeiten mit den derzeitigen Veränderungen in Deutschland, aber manche Fragen betreffen besonders die spezifische Lebenssituation von Care Leavern (jungen Menschen aus der stationären Jugendhilfe). Für Care Leaver sehr dringliche Fragen in diesen Tagen sind z.B.: Minijobs, die gekündigt wurden, Freiwilligendienste, die unterbrochen werden mussten und nun die Frage bleibt: Wo soll ich wohnen, wenn ich zurück nach Deutschland komme?