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01.02.2012

Erwartungen an die Welt - Interview von Henrike Hopp mit Susanne Lambeck zum Thema Bindung

Im Interview erklärt Susanne Lambeck, Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, mit dem Schwerpunkt Pflegekinder mit Behinderung, was passiert, wenn Kinder sich sicher und geschützt fühlen und was passiert, wenn dies nicht der Fall ist.
H.H.: Was brauchen Kinder, um gedeihen zu können?

Es reicht nicht, wenn Kinder satt und trocken sind. Kinder brauchen für ihre gesunde Entwicklung auch Menschen, die für ihre emotionalen Bedürfnisse verfügbar sind.

Lassen Sie mich mal den Ablauf einer normalen Bindungsentwicklung erklären:
Lassen Sie mich mal den Ablauf einer normalen Bindungsentwicklung erklären:

Eltern haben ein Baby bekommen – und das ist das schönste Baby das sie je gesehen haben. Sie sitzen davor und strahlen das Baby an und wenn es dann schreit, dann reißen sie es als belesene Eltern ja nicht sofort aus dem Bett sondern sprechen erst mal mit ihm. Sie sagen Dinge wie: hast du schon wieder Hunger oder bist du einsam, möchtest du auf den Arm usw… Sie geben dem Kind damit Worte für seine inneren Zustände, sie verhalten sich feinfühlig.

Und wenn das Kind dann so 8-9 Monate alt ist, dann bringen die Eltern ihrem Kind bei zu warten. Sie lehren es Grenzen zu akzeptieren. Sie sagen jetzt: „Ich weiß du willst auf den Arm, aber Mama muss erst die Kartoffeln zu Ende schälen“ Eltern verändern ihr Verhalten je nach Entwicklung des Kindes.

Und wenn alles gut gelaufen ist, dann haben sie mit 3 Jahren ein sicher gebundenes Kind, das davon ausgeht, dass die Welt es gut mit ihm meint und dass, wenn es ein Problem hat, ihm geholfen wird.

Und mit diesem Modell von der Welt geht ihr Kind in den Kindergarten und sagt: „o.k. das ist jetzt hier nicht Mama, aber die Erzieherin wird mir auch helfen wenn ich ein Problem habe“. D.h. all die guten Erfahrungen, die das Kind bis dahin gesammelt hat, überträgt es jetzt auch auf andere wichtige Personen wie Kindergärtnerinnen, Lehrer usw.

H.H.: Und wenn Kinder dies nicht bekommen?

Wenn am Anfang des Lebens für das Kind niemand da war, der sich um das Kind gekümmert hat oder der ihm weh getan oder Angst gemacht hat, dann lernt dieses Kind ‚die Welt ist kein sicherer Ort, und du kannst dich eigentlich auf niemanden verlassen außer auf dich selbst’. Und auch diese Erfahrung übertragen die Kinder auf die Welt.

Diese Kinder beschließen, für sich selbst zu sorgen, alles zu kontrollieren und sie greifen an, bevor sie in Gefahr laufen, sich noch einmal verletzten zu lassen. Je länger die Kinder in dieser angstvollen Situation gelebt haben, umso größer ist wahrscheinlich der Schaden, der in der Bindungsentwicklung dieses Kindes entstanden ist.

H.H.: Diese Kinder kommen dann in Pflegefamilien
Jetzt treffen im wahrsten Sinne des Wortes zwei Welten aufeinander. Das Bedürfnis der Pflegeeltern ist, sich zu binden, und das Kind bekommt dann erst mal Angst. Während auf der einen Seite Pflegeeltern diesem Kind jetzt eine gute und glückliche Kindheit geben wollen, treffen sie auf ein Pflegekind, das weder glücklich ist noch sich halbwegs erwartungsgemäß verhält, geschweige all das Gute annehmen kann. Diese Pflegekinder zeigen häufig ein sehr widersprüchliches Bindungsverhalten. Erst wollen sie auf den Arm und dann treten und kneifen sie da. Dauert dies über Jahre an müssen Sie von einer Störung ausgehen.
Jetzt treffen im wahrsten Sinne des Wortes zwei Welten aufeinander. Das Bedürfnis der Pflegeeltern ist, sich zu binden, und das Kind bekommt dann erst mal Angst. Während auf der einen Seite Pflegeeltern diesem Kind jetzt eine gute und glückliche Kindheit geben wollen, treffen sie auf ein Pflegekind, das weder glücklich ist noch sich halbwegs erwartungsgemäß verhält, geschweige all das Gute annehmen kann. Diese Pflegekinder zeigen häufig ein sehr widersprüchliches Bindungsverhalten. Erst wollen sie auf den Arm und dann treten und kneifen sie da. Dauert dies über Jahre an müssen Sie von einer Störung ausgehen.

Sehr belastend für Pflegeeltern ist dann die eingeschränkte Fähigkeit der Kinder sowohl sozial als auch emotional angemessen reagieren zu können. Die Kinder zeigen z.B. keine Anzeichen von Reue, weil sie einfach nicht verstehen, wie verletzend ihr Verhalten auf den anderen gewirkt hat. Häufig wechseln die Kinder ihre Rolle je nach Situation. Sie passen sich im Grunde der Situation an und wollen den Erwartungen des Gegenübers entsprechen. Erst, wenn das Gegenüber den Kindern vertraut wird, zeigen sie ihr problematisches Verhalten In der Pflegefamilie kennen die Kinder sehr wohl Regeln, können sie aber nicht einhalten. Bei Konflikten gehen die Kinder grundsätzlich davon aus, dass die anderen schuld sind.

H.H.: Aber alle erwarten doch eine Veränderung…

Während am Anfang noch Umfeld und Pflegeeltern großes Verständnis haben, lässt das ja dann nach und alle meinen, das Kind müsste das doch inzwischen mal gelernt haben, dass es den Pflegeeltern vertrauen kann.

Das Problem ist aber jetzt, dass ja Säuglinge, die emotional vernachlässig sind eben eine verzögerte Hirnreifung zeigen. Das heißt: ich habe ein sechsjähriges angehendes Schulkind vor mir, was aber emotional immer noch auf dem Bedürfnis eine Kleinkindes steht. Und das ist eine große Herausforderung.

H.H.: Können die Pflegeeltern jetzt davon ausgehen, dass das Kind eine Bindungsstörung hat?

Dies können Symptome von bindungsgestörten Kindern aber auch z.B. von Kindern mit FAS sein. In der Praxis erleben wir ja oft, dass die Kinder auch beides haben – eine Bindungsstörung und FAS.

H.H.: Welche Rahmenbedingungen brauchen Pflegefamilien mit diesen schwierigen Kindern?

Diese Kinder brauchen einen sicheren Ort, eine klare Perspektive in der Pflegefamilie, sie brauchen von den Pflegeeltern die Botschaft: ‚wir wollen dich’. Es wäre wünschenswert, dass auch die Herkunftseltern dem Kind die Erlaubnis geben, in der Pflegefamilie gut groß zu werden - aber da dies realistischer Weise in den seltensten Fällen aufgrund der Vorgeschichte der Herkunftseltern möglich ist, ist es wichtig, dass das professionelle Umfeld dem Kind die nötige Klarheit gibt. Pflegeeltern brauchen auch eine fachliche Begleitung, damit sie sicherer gegenüber den Kindern reagieren können

Weitere Fragen und die Antworten dazu...:
  • Welche Eigenschaften haben denn gute Bindungspersonen?
  • Wie kann das im Alltag aussehen?
  • Wird das Kind das nicht ablehnen?
  • Ist dieses Modell -die Erwartung an die Welt- denn veränderbar?
  • Wie sind da Ihre Erfahrungen?
  • Das bedeutet die Bindungsentwicklung ist bei Kindern mit Behinderungen noch schwieriger?
  • Was wünschen Sie Pflegeeltern?
H.H.: Welche Eigenschaften haben denn gute Bindungspersonen?

Das Kind braucht Menschen, die ihm Zeit, ein vorhersehbares Verhalten und Feinfühligkeit geben können. Menschen, die seine kleine Seele, d.h. das emotionale innere Alter sehen können und entsprechend gelassen reagieren. Sich selbst nicht gleich mitaufzuregen, ist eine der großen Schwierigkeiten im Umgang mit diesen Kindern.

Was diese Kinder jetzt und über einen langen Zeitraum brauchen sind die Komponenten der frühen Eltern-Kind-Beziehung, gewissermaßen den Umgang wie mit einem Säugling - als da wären: Struktur, Herausforderung, Stimulation und Fürsorge.

H.H.: Wie kann das im Alltag aussehen?

Kinder wollen versorgt werden, sie brauchen Berührungen und Bewegungen, Streicheln, Schaukeln, Massieren und ähnliches. Sie brauchen eine ausdrucksstarke Stimme und Mimik - so wie ich das mit einem Kleinkind auch machen würde, wenn ich nicht will, dass es mir die Schüppe auf den Kopf haut. Und sie brauchen einen klaren, immer gleichen Tagesablauf. Das ist das, was den Kindern Sicherheit bringt. In der Beratung würde ich den Eltern jetzt sagen:

Äußere Konstanz muss den Mangel an innerer Konstanz ersetzen, d.h. da ihr Kind aufgrund seiner Entwicklung selbst wenig Rhythmus und Vorhersehbarkeit bisher entwickelt hat, ist es wichtig dieses Rhythmus von außen zu geben. Ihr Kind braucht auch eine stabile und einfach strukturierte Umwelt: d.h. es gibt Regeln, einen klaren Rahmen und Grenzen. Wichtig ist für mich auch Freundlichkeit im Umgangston. Ein einjähriges Kind brülle ich auch nicht an, wenn es mir die Wäsche vom Ständer reißt. Sehr wohl würde ich die Wäsche aber gemeinsam mit ihm wieder aufhängen, wenn es sich abgeregt hat.

Jegliche Motivation muss von Ihnen kommen, d.h. wenn Sie wollen, dass das Kind nicht mit seinen Schmutzschuhen über den Teppich läuft, müssen sie dranbleiben und dafür sorgen.

Im täglichen Umgang hat sich als hilfreich erwiesen, nicht zu widersprechen, nicht noch einmal zu erklären sondern einfach dabei zu bleiben, dass die Aufgabe erledigt werden muss. Weil sich sonst alle verzetteln und keiner mehr weiß was das Kind eigentlich tun sollte.

H.H.: Wird das Kind das nicht ablehnen?

Natürlich, aber die ablehnenden Gefühle des Kindes sind in Ordnung, denn das ist das Modell was es bisher von der Welt gelernt hat.

H.H.: Ist dieses Modell -die Erwartung an die Welt- denn veränderbar?

Die Kinder mit einer Bindungsstörung, die sich eher dadurch ausdrückt, dass sie ängstlich und scheu zurückgezogen sind, die haben - wenn Sie sie in eine gute Situation bringen -, eine gute Chance nach Jahren im Alltag gut zurecht zu kommen. Die Kinder mit einer Bindungsstörung, die schon früh dieses expansive Verhalten zeigen, Unruhe, etc., für diese Kinder wird das Leben und das Eingehen von Beziehungen eher schwierig bleiben.

Je jünger die Kinder sind, desto weniger weiß man wie die Kinder sich entwickeln werden. Eine Unterbringung in einer Pflegefamilie ist also immer als eine Chance zu sehen-

es muss einem aber klar sein, selbst wenn man alles richtig macht als Pflegeeltern, dass die Entwicklung von Bindungssicherheit bei vielen Kindern begrenzt ist. „Die hat es noch immer nicht geschafft eine sichere Bindung aufzubauen“ heißt es dann vielleicht. Der Sozialarbeiter meinte damit aber oft: die Pflegeeltern haben es noch nicht geschafft, sie haben dem Kind nicht genügend Möglichkeiten gegeben.

H.H.: Wie sind da Ihre Erfahrungen?

Es kann tatsächlich so sein, dass die Pflegeeltern nicht in der Lage waren, dem Kind das zu geben, was es zum sicheren Bindungsaufbau gebraucht hätte. Ich halte es aber auch nicht für unwahrscheinlich, dass der unsichere Beziehungsaufbau an den begrenzten Möglichkeiten des Kindes liegt. Nach meiner Erfahrung macht es einen großen Unterschied ob ein Kind „nur“ eine schreckliche Vorgeschichte hat oder auch noch zusätzliche hirnorganische Veränderungen durch Alkohol, Frühgeburtlichkeit oder Misshandlung mitbringt. Bindungsverhalten hat auch etwas zu tun mit der Lernfähigkeit des Kindes, mit seinem Temperament und seiner Wesensart.

H.H.: Das bedeutet die Bindungsentwicklung ist bei Kindern mit Behinderungen noch schwieriger?

Der Bindungsaufbau kann durch die Behinderung des Kindes komplizierter sein, da das gegenseitige Lesen und Verstehen von Signalen komplizierter ist. Hier brauchen die Pflegeeltern Unterstützung und Anleitung. Berücksichtigt man aber die Besonderheiten, dann lassen sich selbst bei körperlich schwerbehinderten Kindern dieselben Verteilungen der Bindungsmuster finden wie bei nicht behinderten Kindern.

Jedes Kind unabhängig von der Art seiner Behinderung ist nur dann in der Lage, seine Entwicklungspotentiale wirklich auszuschöpfen, wenn es die Möglichkeit hat, einem Menschen so vertraut zu werden in seinen Reaktionen, dass dieser Mensch feinfühlig, konstant und verlässlich reagieren kann. Erst wenn ich mich sicher und geborgen fühle, kann ich auch neugierig sein, kann ich auch lernen.

H.H.: Was wünschen Sie Pflegeeltern?

Ich wünsche Ihnen eine Anerkennung ihrer Arbeit, Zeit für sich und für die Kinder, regelmäßige Beratung eine gute soziale Einbindung z.B. Einbindung in die Nachbarschaft, Freunde, Gemeinde, Pflegeelterngruppe etc. Schwierig ist es nach meiner Erfahrung für isolierte Familien, die wenige Möglichkeiten zum Ausgleich und zur eigenen Entlastung haben.

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