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Moses-Online-Magazin

Ausgabe August / September 2022

Fachartikel

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Pflegefamilie - ein Hafen für besondere Kinder

Was wissen wir über die Kinder, die in Pflegefamilien vermittelt werden, um dort dauerhaft zu leben? Pflegefamilien nehmen diese Kinder auf – wollen ein Hafen für sie sein, ihnen eine weitere Chance im Leben geben. Was brauchen die Pflegefamilien dafür, was ist notwendig und hilfreich? Welche Rahmenbedingungen für das Leben einer Pflegefamilie mit einem Pflegekind sind notwendig, um aus dem Hafen möglichst einen "sicheren Hafen" zu machen?
Fachartikel

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herausgegeben von:

Die Erziehung von entwicklungstraumatisierten Kindern in Pflegefamilien

Aufnahme entwicklungstraumatisierter Kinder ist eine persönlich wie professionell herausfordernde Eventualität jeder Fremdpflege. Häufig werden sich die Pflegeeltern darüber erst im Laufe der Pflege bewusst. Das vorgestellte Projekt „Qualifizierte Pflegschaft für entwicklungstraumatisierte Kinder“ baut auf dem im stationären Setting bewährten Konzept der professionellen sozialpädagogischen Arbeit mit entwicklungstraumatisierten Kindern und Jugendlichen des Institut für wirkungsvolle Sozialarbeit (iWS) auf und bietet frühzeitige und präventive Lösungen an.
Fachartikel

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herausgegeben von:

„Das ist mein Geld“ – zum Umgang mit Taschengeld

Taschengeld ist ein immer wieder diskutiertes Thema in allen Familien, natürlich auch in Pflegefamilien und Erziehungsstellen. Während in den Empfehlungen für die Erziehung in Heimen und Wohngruppen Taschengeldsätze vorgegeben werden, gibt es ein solches Verfahren für die Unterbringungen nach § 33 SGB VIII nicht. Hier ist das Taschengeld im Pflegegeld enthalten und es liegt im Ermessen der Pflegeeltern.
Projekt

Teilhabe junger Menschen im Übergang zwischen stationärer Jugendhilfe und Erwachsenenleben

Die CLS-Studie ist eine Langzeitstudie über die Lebensverläufe von jungen Menschen, die zeitweilig in Wohngruppen und Pflegefamilien gelebt haben. Sie läuft über mehrere Jahre und beginnt, wenn die Jugendlichen noch in den Wohngruppen oder Pflegefamilien leben. Mit der CLS-Studie soll untersucht werden, vor welchen Herausforderungen Jugendliche in diesen unterschiedlichen Bereichen stehen, wenn sie aus Wohngruppen oder Pflegefamilien ausziehen. Die Studie wird über mehrere Jahre durchgeführt durch einen Projektverbund der Stiftung Universität Hildesheim, DJI, IGFH und GISS.
Abschlussbericht

Migrantennetzwerke und Pflegekinderhilfe

ein neues Kooperationsfeld

Das Institut für sozialpädagogische Forschung ISM hat den Abschlussbericht zu einem Praxisprojekt veröffentlicht. Ausgangspunkt des 2021 begonnenen Projektes, welches in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. erfolgte, war der nach wie vor festzustellende Mangel an Pflegefamilien mit Migrationshintergrund in der Pflegekinderhilfe. Das Projekt wurde
Arbeitspapier

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Der Verfahrenslotse gemäß § 108 SGB VIII - Impulse für die Anforderungen und Umsetzungen der neuen Aufgabe

Das zehnte Papier im Zyklus der IMPUL!SE der AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. Das Papier setzt sich mit der neuen Aufgabe des Verfahrenslotsen auseinander, die ab dem 1. Januar 2024 vom Träger der örtlichen Jugendhilfe zu leisten ist.
Arbeitspapier

Qualitätsanforderungen an die insoweit erfahrenen Fachkräfte

AFET hat das elfte Arbeitspapier im Rahmen seiner IMPUL!SE mit dem Thema "Qualitätsanforderungen an 'die insoweit erfahrene Fachkraft' nach den §§ 8a und 8b im SGB VIII und 4 KKG" veröffentlicht.
Arbeitspapier

Gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen

Der Nationale Rat hat ein Arbeitspapier veröffentlicht, in dem die Arbeitsergebnisse seiner Arbeit zusammengefasst und Schwerpunkte erarbeitet wurden. Titel des Papiers "Gemeinsame Verständigung des Nationalen Rates gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen". Der Nationale Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist rund zehn Jahre nach Einrichtung des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ (2010/11) durch die Bundesregierung das Forum für den langfristigen und interdisziplinären Dialog zwischen Verantwortungsträgerinnen und -trägern aus Politik und Gesellschaft.
Arbeitspapier

Gesetzliche Betreuung für junge Volljährige

Die LWL - Dezernat Jugend und Schule hat ein Arbeitspapier für Personen veröffentlicht, die sich mit einer möglichen rechtlichen Betreuung von jungen Menschen beschäftigen müssen, denn für viele Jugendliche steht im Übergang zwischen Jugend- und Erwachsenenalter die Frage an, ob sich nach einer Vormundschaft eine gesetzliche Betreuung anschließen sollte. Dies ist von besonderer Bedeutung für junge Volljährige, die in Pflegefamilien leben und dort weiter leben wollen und für Pflegeeltern, die Vormund ihres Pflegekindes sind und sich überlegen, wie es nach der Volljährigkeit des Pflegekindes weitergehen soll.
Hinweis

Interessenbekundung zum Einsatz von Verfahrenslotsen startet

Verfahrenslotsen sollen junge Menschen und ihre Erziehungsberechtigten künftig durch Antragsverfahren und im Kontakt mit Behörden begleiten. Das Bundesfamilienministerium hat ein Interessenbekundungsverfahren gestartet, um Kommunen dabei zu unterstützen, Verfahrenslosen als verlässliche Ansprechpersonen in den Jugendämtern einzuführen. Sie haben die Aufgabe, bis 2024 entsprechende Fachkräfte aus- und fortzubilden. Bis 12. August können Interessenbekundungen beim BMFSFJ eingereicht werden.
Hinweis

Kindeswohl und Elternrecht bei einer Forderung nach Rückführung

Die Website 'Rechtslupe' veröffentlichte einen Artikel zu juristischen Grundfragen möglicher Rückführungen von Pflegekindern zu ihren Herkunftseltern "Rückführung eines in einer Pflegefamilie lebenden Kindes – und das Elternrecht".
Hinweis

Die Westfälischen Pflegefamilien (WPF) werden 25 Jahre alt

Das Landesjugendamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe LWL hat in den 1990er Jahren die Idee der Westfälischen Pflegefamilien entwickelt. Inzwischen arbeiten 50 Träger nach diesem Modell im Trägerverbund Westfälische Pflegefamilien zusammen.
Hinweis

Fake News und Hatespeech

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest -mpfs- hat „JIMplus“ eine Sonderbefragung von 12 bis 19jährigen Jugendlichen zu Fake News und Hatespeech in ihrem Alltag veröffentlicht. Je älter die Jugendlichen werden, desto mehr kommen sie mit Hasskommentaren auf den bei ihnen beliebtesten Plattformen in Berührung.
Hinweis

von:

Hilfeplanung: Kinder-Rechte basiert und inklusiv

Die AFET veröffentlicht ihr zwölftes IMPUL!SE-Papier. Dieses Arbeitspapier beschäftigt sich mit den Fragen der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe und der Stärkung der Rechtsposition aller jungen Menschen.
Hinweis

Fragen rund um die Ausbildung

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat eine spezielle Internetseite für junge Menschen zu Überlegungen und Fragen in Bezug auf eine Ausbildung veröffentlicht - Dr. AZUBI.
Hinweis

Alkoholfrei in der Schwangerschaft – für einen gesunden Start ins Leben

Die BZgA informiert zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September über die Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft
Tiefergehende Information

Die Geschichte der Pflegekinderhilfe seit 1945

Die dritte Teilveröffentlichung aus der Bachelorarbeit der Autorin. Hierin beschreibt sie die Entwicklung der Pflegekinderhilfe der letzten 75 Jahre sowohl in der DDR, als auch in der Bundesrepublik.
Tiefergehende Information

Belastungsfaktoren für Pflegeeltern

Der vierte Abschnitt aus der Bachelorarbeit der Autorin, in der sie sich im Besonderen mit der Aufgabe und Stellung der Pflegeeltern im Bereich der Pflegekinderhilfe beschäftigt.
Gerichtsbeschluss erklärt

von:

Verfassungsbeschwerde wegen Sorgerechtsübertragung und Herausgabe des Sohnes

In der Verfassungsbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht klagt der Beschwerdeführer gegen vorangegangene Verfahren, in denen er erfolglos die alleinige Sorge für seinen Sohn beantragt hatte, damit die Pflegefamilie, bei der der Junge lebt, diesen an ihn herauszugeben hat.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
21.06.2022

Änderung eines Vornamens

Das Verwaltungsgericht Göttingen entschied in seinem Beschluss, dass der auf einen bekannten Sprachassistenten lautende Vorame eines Mädchens geändert werden darf. Die Eltern hatten ein Antrag auf Änderung des Vornamens durch Hinzufügung eines zweiten Vornamen gestellt, so dass ihr Kind sich anders benennen konnte, da der Erstname zu erheblichen Hänseleien und Mobbing führte. Während die zuständige Behörde der Stadt die Namensänderung verweigerte, sprach sich das Gericht dafür aus, da die seelische Belastung des Mädchens durchaus ein Grund für die Namensänderung sei.
Erfahrungsbericht

Das Pflegekind und seine zwei Familiennamen

Erfahrene Pflegeeltern beschrieben einmal, wie ihre Pflegekinder mit den beiden Namen ihrer Familien umgingen - dem Namen der Herkunftsfamilie und dem Namen der Pflegeeltern und welche Schlüsse sie aus dem Verhalten ihrer Pflegekinder gezogen haben. Der Bericht ist älter - und trotzdem sehr aktuell.