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Moses-Online-Magazin

Ausgabe Februar 2023

Fachartikel

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Zusätzliche Pfleger im neuen Vormundschaftsrecht

In dem seit 1. Januar 2023 gültigen Vormundschaftsrecht gibt es die Möglichkeiten, zusätzlich zur Person des Vormundes ergänzende Pfleger zu bestellen.
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Zusammenarbeit des Vormundes mit den Pflegeeltern

Im aktuellen Vormundschaftsrecht wurde in einigen Paragrafen auf die für das Mündel so notwendige Zusammenarbeit von Vormündern und Pflegeeltern hingewiesen und entsprechende Bestimmungen erlassen.
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Vorläufiger Vormund

Im neuen Vormundschaftsrecht wurde der § 1781 BGB - vorläufige Vormundschaft - hinzugefügt. Diese vorläufige Vormundschaft soll dem Jugendamt die Möglichkeit geben, einerseits die Angelegenheiten des Mündels nach einer Inobhutnahme regeln zu können, andererseits eine davon unabhängige Frist zu haben, um einen geeigneten ehrenamtlichen oder notfalls auch beruflichen Vormund finden zu können.
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Auswahl und Bestellung eines Vormundes

Die Auswahl und Bestellung eines Vormundes erfolgt durch das Familiengericht. Das Gericht hat den Vormund auszuwählen, der am besten geeignet ist.
Fachartikel

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Position und Rechte des Mündels in der Vormundschaft

Der Vormund hat die Personen- und die Vermögenssorge im besten Interesse seines Mündels auszuüben. Dabei müssen im besonderen Maße die Rechte des Mündels und die sich verändernde Position seiner Beteiligung je nach Entwicklungsstand berücksichtigt werden.
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Aufgaben des Jugendamtes im vormundschaftlichen Bereich

Das Jugendamt als die fachkompetente Behörde für den Schutz der Minderjährigen und die Unterstützung von Familien ist in einem wesentlichen Umfang im Bereich der Vormundschaft involviert.
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Ehrenamtlicher Vormund

Das Vormundschaftsrecht weist auf die Vorrangigkeit eines geeigneten ehrenamtlichen Vormundes hin. Welche Überlegungen sind notwendig, um dem Pflegekind den passenden Vormund zur Seite zu stellen?
Fachartikel

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Haftung und Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Vormünder/Pfleger

a) Auch ehrenamtlich tätige Vormünder oder Pfleger haften gegenüber ihren Mündeln, wenn diese durch ihre Amtsführung Schaden erleiden. b) Obwohl die ehrenamtliche Vormundschaft/Pflegschaft grundsätzlich unentgeltlich geführt wird, besteht ein Anspruch auf Ersatz der Aufwendungen.
Fachartikel

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Nach der Vormundschaft eine gesetzliche Betreuung?

Auf dem Weg in die Volljährigkeit eines Pflegekindes müssen die Pflegeeltern, Berater und auch der junge Mensch selbst darüber nachdenken, ob und wie weit nach der Volljährigkeit eine eigenständige Lebensführung möglich ist - oder ob noch Hilfen oder eine gesetzliche Betreuung nötig sind. Das Ergebnis dieser Überlegungen muss noch zeitig vor der Volljährigkeit erreicht werden, damit entsprechende rechtliche Vorbereitungen eingeleitet werden können.
Politik

Bericht zum Bundesteilhabegesetz vorgelegt

Das Bundes­ministerium für Arbeit und Soziales hat dem Deutschen Bundestag und Bundesrat einen umfassenden Bericht über die Umsetzung des Bundes­teilhabegesetzes vorgelegt. Daraus geht hervor, dass nicht alle Ziele der rechtlichen Veränderungen schon erreicht sind.
Nachricht

„Tapetenwechsel“ - exklusiv für Familien mit Pflegekindern

Ein tolles Angebot: die EmMi-LübesKind-Stiftung lädt Pflegefamilien für ein Wochenende nach Berlin ein.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Von emotionaler Misshandlung zu psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter

Eine Studie der Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit weiteren Universitäten analysiert Daten von knapp 800 Familien aus Leipzig und München zur Frage der Auswirkung emotionaler Misshandlung von Kindern- und Jugendlichen.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Studie zur Wirkung von Alkohol während der Schwangerschaft

Eine aktuelle Studie der Radiological Society of North America ( RSNA ) bestätigte deutlich, dass das Trinken während der Schwangerschaft die Gehirnstruktur des Babys massiv verändert. Gehirnveränderungen wurden bei den Föten selbst bei geringen Alkoholkonsum der Mutter festgestellt.
Hinweis

Vormundschaftsrecht

Das Bundesministerium der Justiz hat eine aktuelle Broschüre " Das Vormundschaftsrecht - wer sorgt für Kinder ohne Eltern" herausgegeben.
Arbeitspapier

Ombudschaft nach § 9a SGB VIII

Das DIJuF hat im Auftrag des Bayrischen Landesjugendamtes die Rechtsexpertise "Inhalt und Grenzen des Aufgabenbereichs, rechtliche Verantwortung und Organisation sowie Abgrenzung vom Verfahrenslotsen" erarbeitet.
Arbeitspapier

von:

Institutionelle Konzepte zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt - Verständnis, Entwicklungen und Herausforderungen

IMPUL!SE Nr. 18. Das erste Impulspapier in 2023 geht auf die Entwicklung, Anwendung und Überprüfung eines Konzepts zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt (Schutzkonzept) ein.
Arbeitspapier

Schutzkonzeptionen in der Pflegekinderhilfe

Das Dialogforum Pflegekinderhilfe hat sich schon ab 2019 intensiv mit dem Themenkreis Schutz und Schutzkonzeptionen im Rahmen der Pflegekinderhilfe auseinandergesetzt. Als Ergebnis dieses Arbeitsprozesses wurde das Diskussionspapier "Schutzkonzeptionen in der Pflegekinderhilfe - Anforderungen und Ansatzpunkte" entwickelt.
Arbeitspapier

ProReForm - Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts

Die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) haben die Arbeitshilfe "ProReForm - Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts: Neue Prozessbeschreibungen zur Aufgabenwahrung im Jugendamt" herausgegeben. Die Arbeitshilfe fasst die Ergebnisse eines Praxisprojektes der Landesjugendämter in NRW zusammen. Erstellt wurde sie unter Beteiligung der Jugendämter Bonn, Dortmund, Duisburg, Erkelenz, Schwerte, Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreis Wesel.
Arbeitspapier

von:

Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe

IMPUL!SE - Papier 2/2023 der AFET. Das neunzehnte Papier der IMPUL!SE-Reihe "Wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe durch das KJSG" widmet sich den neuen Möglichkeiten aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive.
Frage und Antwort

Kostenheranziehung bei Berufsausbildungsbeihilfe und Ausbildungsgeld?

Wir haben in letzter Zeit immer wieder Fragen zur Richtigkeit oder Unrichtigkeit von Bescheiden von Jugendämtern bekommen, die die Leistungen des Ausbildungsgeldes und der Berufsausbildungsbeihilfe für das Pflegegeld heranziehen. Ist das nach der Gesetzesänderung zum 1. Januar 2023 noch aktuell? Wie können jungen Menschen auf fehlerhafte Bescheide reagieren?