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Paul Neumann

Paul
Neumann

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Die Erziehung von entwicklungstraumatisierten Kindern in Pflegefamilien

Aufnahme entwicklungstraumatisierter Kinder ist eine persönlich wie professionell herausfordernde Eventualität jeder Fremdpflege. Häufig werden sich die Pflegeeltern darüber erst im Laufe der Pflege bewusst. Das vorgestellte Projekt „Qualifizierte Pflegschaft für entwicklungstraumatisierte Kinder“ baut auf dem im stationären Setting bewährten Konzept der professionellen sozialpädagogischen Arbeit mit entwicklungstraumatisierten Kindern und Jugendlichen des Institut für wirkungsvolle Sozialarbeit (iWS) auf und bietet frühzeitige und präventive Lösungen an.
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Entwicklungstraumatisierte Kinder zeigen sich in Phasen

Entwicklungstraumatisierte Kinder bringen bereits mit wenigen Jahren eine entbehrungsreiche Lebensgeschichte mit sich. Unabhängig davon, ob das Kind in eine Heimunterbringung oder in eine Unterbringung bei einer geeigneten Pflegefamilie kommt, wirkt sich dies maßgeblich auf die weitere Entwicklung und die Verhaltensmuster in der Fremdunterbringung aus. Beides lässt sich exemplarisch beschreiben[1]. Die Kenntnis darüber hilft Pflegeeltern, sich angemessen vorzubereiten und einzustimmen, sodass die Enttäuschung über vermeintliche Rückschritte oder Überraschung über Wesenswechsel der Pflegekinder fachlich in anderes Licht gerückt wird. Außerdem ist sie notwendig für gute Erziehung, denn entwicklungstraumatisierte Kinder stellen besondere Anforderungen an die Pflegefamilie, die nicht mit leiblichen Kindern zu vergleichen sind[2]. Dazu dient der folgende Artikel.
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Die Aufnahme eines Pflegekindes in die eigene Familie

Besonderheiten, Herausforderungen und Lösungsansätze

Jede Familie wächst organisch. D.h., sie wächst aus eigener Kraft mit den verfügbaren und bereitgestellten Ressourcen und über lange Zeit hinweg. Mit der Aufnahme eines Pflegekindes kommt innerhalb kürzester Zeit ein „Plus“ zur Familie hinzu. Damit befindet sich die Familie automatisch in einem Veränderungsprozess, der einige wichtige Besonderheiten mit sich bringt