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29.10.2015
Projekt

KIWA - Projekt zur Weiterqualifizierung von Vormündern, Fachkräften und Richtern zu Fragen unbegleiteter Minderjähriger

Unter dem Titel „Kindeswohlorientierte Aufnahme von unbegleiteten Minderjährigen durch Qualifikation, Wissen und Netzwerkbildung”, kurz KIWA, führt das DIJuF gemeinsam mit dem Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e. V. (B-UMF) ein durch den EU-Fond AMIF (Asyl-, Migrations- und Integrationsfond) gefördertes Projekt durch. Ziel ist die Weiterqualifizierung von Vormündern, Fachkräften der Jugendhilfe und Familienrichter/innen im Hinblick auf die Zielgruppe der unbegleiteten Minderjährigen.

Unter dem Titel „Kindeswohlorientierte Aufnahme von unbegleiteten Minderjährigen durch Qualifikation, Wissen und Netzwerkbildung”, kurz KIWA, führt das DIJuF gemeinsam mit dem Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e. V. (B-UMF) ein durch den EU-Fond AMIF (Asyl-, Migrations- und Integrationsfond) gefördertes Projekt durch. Ziel ist die Weiterqualifizierung von Vormündern, Fachkräften der Jugendhilfe und Familienrichter/innen im Hinblick auf die Zielgruppe der unbegleiteten Minderjährigen.

Durchgeführt werden verschiedene Seminare und Fachveranstaltungen für Vormünder unbegleiteter Minderjähriger und deren Kooperationspartner/innen, wie Fachkräfte des allgemeinen sozialen Diensts und Familiengerichten. Aufgearbeitet und zugänglich gemacht wird die Gesetzgebung zum Thema, die sich in rasanten Veränderungsprozessen befindet.

Auf der Grundlage eingehender Recherchearbeiten, der Erfahrungen aus Seminaren und der schon bestehenden und neu erworbenen Expertise wird das DIJuF nachhaltige Fortbildungskonzeptionen für Vormünder vorlegen. Unter Hinzuziehung von Expert/inn/en und Fachkräften werden bestehende Fortbildungen in den Blick genommen und Module erarbeitet, die auf unterschiedliche Bedarfe zugeschnitten sind. Außerdem sollen Materialien zusammengestellt und didaktisch aufgearbeitet werden, die es erleichtern, die komplexe Landschaft an Rechtsvorschriften und die Schnittstelle zwischen Asyl-, Ausländer- und Jugendhilferecht zu handhaben. Zum Abschluss des Projekts Ende 2017 sollen die im Ergebnis entstandenen Materialien online gestellt werden.

(aus der Webseite des DIJuF)

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