Sie sind hier

Tiefergehende Information

Rechtliche Position der Pflegeeltern in der Schule

Die Personensorgeberechtigten haben die Grundentscheidung über die Schule an sich. Die Entscheidungen werden im Rahmen eines Hilfeplanes durch den Sorgeberechtigten in Absprache mit den Pflegeeltern und dem Jugendamt getroffen.

Die Personensorgeberechtigten (leiblichen Eltern oder Vormund bzw. Pfleger) haben die Grundentscheidung über die Schule an sich. Welche Schulform besucht das Kind – (Regelschule, Förderschule, kirchliche Schule, Private Schulen etc.) Die Entscheidungen werden im Rahmen eines Hilfeplanes durch den Sorgeberechtigten in Absprache mit den Pflegeeltern und dem Jugendamt getroffen. (siehe dazu auch das Schwerpunktthema: Vormund)

Gemäß § 1688 BGB vertreten dann die Pflegeeltern den Sorgeberechtigten in allen Alltagsentscheidungen. Alltagsentscheidungen in der Schule sind alle Entscheidungen, die keine Grundentscheidungen (also Schulauswahl) sind z.B. Mitglied der Schulpflegschaft, Arbeitskreise, Teilnahme an Elternabenden, Gespräche mit Lehrern, Unterschrift der Zeugnisse.

Veränderungen der Schulform, intensive Schulpsychologische Begleitung, notwendige Stellungnahmen oder Therapien können wiederum nur in Absprache mit dem Personensorgeberechtigten erfolgen.

Letzte Aktualisierung am: 
13.01.2009

Das könnte Sie auch interessieren

Erfahrungsbericht

Fiktiver Brief einer Pflegemutter an ihr ehemaliges Pflegekind

Gedanken und Empfindungen einer Pflegemutter im Rahmen eines Briefes
Antrag / Musterschreiben

Korrekturen und Ergänzungen zum Hilfeplanprotokoll

Der Hilfeplan und die dort dokumentierten Vereinbarungen sind die Basis für die Bedingungen des Pflegeverhältnisses.
Erfahrungsbericht

von:

Gemeinsam im Hilfeplangespräch

Eine Familie und ihr Beistand berichten über ihre Erfahrungen im Hilfeplangespräch. Von Anne Naber und Anette Karger
Tiefergehende Information

Kindererziehungszeiten

Kindererziehungszeiten (KEZ) sind – wie Beiträge aus einem Arbeitsverhältnis - Pflichtbeitragszeiten für die gesetzliche Rentenversicherung. Erläuterungen von Dirk R. Schuchardt.
Hinweis

112 - Drei Zahlen die Leben retten

In einem Notfall das richtige Verhalten zu kennen ist bedeutsam. Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. unterstreicht daher, wie wichtig es sein kann, dass auch schon kleine Kinder früh wissen, welche Nummer sie im Notfall wählen können.
Tiefergehende Information

Leibliche Kinder in Pflegefamilien - Ein Bericht der Fachstelle Bern

Was muten wir unseren Kindern zu? Wie werden sie mit der Situation umgehen? Werden sie profitieren oder eher leiden? Wie können wir unsere Kinder in der neuen Situation unterstützen? Es ist wichtig, dass sich Eltern mit diesen Fragen vor der Aufnahme eines Kindes auseinander setzen.
Tiefergehende Information

Zahlungen des Jugendamtes für Unfallversicherung und Alterssicherung

Wie ist es mit den Zahlungen des Jugendamtes für Unfallversicherung und Alterssicherung? Können Sie uns sagen, wie sich diese Zahlungen aufteilen und wer von uns beiden Pflegeeltern berechtigt ist?
Hinweis

Aufruf an Pflege- und Adoptiveltern: Klären Sie ihr Rentenkonto!

Pflege- und Adoptiveltern, die ein Kind vor Vollendung des 10. Lebensjahres angenommen haben, werden von PFAD-Bundesverband e.V. darauf hingewiesen, möglichst schnell eine Kontenklärung beim zuständigen Rentenversicherungsträger zu beantragen, damit ihnen auch ihre zustehende Rente gutgeschrieben wird.
Erfahrungsbericht

von:

Die Sprache traumatisierter Pflegekinder: Janina

Janina hat in ihrer Herkunftsfamilie Gewalt in hohem Außmaß erlebt. Als ihr leiblicher Vater aus der Haft entlassen wird, stellt sich für die Pflegefamilie die Frage, wie sie Janina schützen kann.
Interview

von:

Wir sind eine Familie - eine Pflegefamilie

Interview mit einer Pflegemutter über die Aufnahme von zwei Schwestern.