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Sicherheit in sozialen Netzwerken

Insbesondere junge Internetnutzer sehen im World Wide Web nicht mehr nur eine Informationsquelle - sie schöpfen die vielseitigen Kommunikationsangebote des Web 2.0 oft weit mehr aus als viele Erwachsene. Der Schutz der persönlichen Daten bleibt dabei (im übrigen wie bei vielen Erwachsenen) leider oft auf der Strecke. Genau darauf spekulieren die Betreiber der großen sozialen Netzwerke, denn die Daten der User sind ihr Kapital.

aus: www.internet-abc.de

Sicher unterwegs bei schülerVZ, Facebook und Google+

Insbesondere junge Internetnutzer sehen im World Wide Web nicht mehr nur eine Informationsquelle - sie schöpfen die vielseitigen Kommunikationsangebote des Web 2.0 oft weit mehr aus als viele Erwachsene. Der Schutz der persönlichen Daten bleibt dabei (im übrigen wie bei vielen Erwachsenen) leider oft auf der Strecke. Genau darauf spekulieren die Betreiber der großen sozialen Netzwerke, denn die Daten der User sind ihr Kapital.

Aus diesem Grund sind viele interessante und spannende Funktionen der Communitys nur für User zugänglich, die ihre Daten freizügig preisgeben. Wer Facebook seine Handynummer verrät, wird belohnt, indem er keine Captchas mehr ausfüllen muss, weniger Werbung angezeigt bekommt oder den Community-Chat einfacher nutzen kann. Natürlich überprüft Facebook die angegebene Handynummer mittels einer Bestätigungs-SMS, die einen Freischaltcode enthält.

Es ist daher nicht weiter verwunderlich, dass die Communitys für die Nutzer erst dann richtig Spaß machen, wenn man eben nicht sorgfältig mit seinen Daten umgeht, sondern freizügige Spuren im Netz hinterlässt, die die Betreiber der Communitys nur allzu gerne speichern. So fragt beispielsweise Facebook bei der Anmeldung ganz ungeniert nicht nur nach der E-Mail-Adresse des neuen Nutzers, sondern auch nach dem zugehörigen Passwort für das E-Mail-Konto. So erleichtere man sich die "Suche nach Freunden" in der Community, denn alle Personen, mit denen man in Mailkontakt steht und die bereits Mitglied bei Facebook sind, können schnell als Freunde gefunden und markiert werden. Allerdings erhält Facebook damit auch Zugriff auf die persönlichen E-Mails und ggf. vorhandenen Adressbücher. Denn auch die Inhalte privater E-Mais lassen sich für die Erstellung des Profils und natürlich ebenso für gezielte Werbung auswerten. Darüber hinaus kann Facebook so Daten über Personen ansammeln, die bislang noch nicht Mitglied in der Community sind.

Aufgrund der zahlreichen Erleichterungen ist es verständlich, dass sich viele Nutzer (bewusst oder unbewusst) auf den Handel einlassen und die bequeme Nutzung der Community gegen ihre persönlichen Daten eintauschen.

Insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit von jungen Nutzern sollte man jedoch auf jeden Fall einige Unbequemlichkeiten in Kauf nehmen und die Sicherheitseinstellungen sorgfältig auswählen und prüfen, denn schon ein kleines, falsch gesetztes Häkchen kann große Auswirkungen haben. Neben den sehr umfangreichen Einstellungen gibt es auch ein paar grundsätzliche Regeln, die es bei der Nutzung von sozialen Netzwerken zu beachten gibt.

Weitere Infos:
www.internet-abc.de/eltern/regeln-sicherheit-soziale-netzwerke.php

Lexikon Computer und Internet

Wenn Sie mit Ihren Kindern in der Nutzung von Computer und Internet mithalten wollen, dann kann Ihnen die Internetseite www.internet-abc.de helfen, z.B. mit der Erläuterung der Begriffe, die im Bereich Computer und Internet benutzt werden.

Letzte Aktualisierung am: 
01.10.2011

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