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Besuchskontakt / Umgang

Das Thema Besuchskontakte wird sehr kontrovers diskutiert und stellt aus unterschiedlichen Gründen ein großes Konfliktfeld dar. Da jedes Kind unterschiedlich auf Besuchskontakte reagiert, muss die Umgangsregelung von Fall zu Fall individuell gestaltet werden.

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Rechtliche Regelungen

Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
13.12.2012

Umgangsaussetzung bei unmittelbarer Gefährdung der Hauptbezugsperson des Kindes

Das Wohl der in der Obhut der Mutter aufwachsenden Kinder ist von der körperlichen Unversehrtheit ihrer Mutter abhängig, hinter deren Schutz das Umgangsrecht des Vaters hier zurücktreten muss.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
29.11.2012

Ausschluss des Umgangs der leiblichen Eltern mit ihrem in einer Pflegefamilie lebenden Kind

In dieser Entscheidung über Prozesskostenhilfe begründet das Gericht die Ablehnung der Hilfe damit, dass der Ausschluss des Umgangs auf die auf ernsthaften Gründen beruhenden ablehnenden Haltung des Kindes gegenüber Umgangskonstakten zu seinen leiblichen Eltern beruhe und deren Erzwingung eine Kindeswohlgefährdung darstellen würde.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
17.01.2011

Umgang nach völliger Entfremdung

In dem Verfahren ging es um ein Umgangsrecht für eine Mutter, deren jetzt 4jähriges Kind drei Monate nach der Geburt in eine Pflegefamilie kam.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
21.12.2010

Biologischer Vater hat Anspruch auf Umgang mit seinen Kindern

Einem biologischen Vater, der nie mit seinen Kindern zusammen gelebt hat, darf dennoch nicht der Umgang mit seinem Nachwuchs versagt werden. Wird dem Vater der Umgang verweigert, stellt dies eine Verletzung von Artikel 8 – dem Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens – der Europäischen Menschenrechtskonvention dar.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
28.02.2011

Umgangshäufigkeit bei einem Pflegekind mit seinem erziehungsungeeigneten Vater

Zum Umgangsrecht eines erziehungsungeeigneten Elternteils, dem es bisher trotz vielfacher begleiteter Umgangskontakte nicht gelungen ist, eine Beziehung zu seinem Kind aufzubauen. Die dem Kindesvater vom Amtsgericht lediglich eingeräumten 4 Umgangskontakte im Jahr werden einer Vermeidung von wachsender Entfremung zwischen Vater und Kind nicht gerecht; vielmehr ist ihm ein Umgangsrecht einmal im Monat zu gewähren, um die Möglichkeit der Entwicklung einer persönlichen Beziehung zwischen dem Antragsteller und L2 aufrecht zu erhalten.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
30.04.2009

Sorgerechtsentzug und Einschränkung des Umgangsrechtes bei traumatisierten Kindern

Entzug des Sorgerechtes und Einschränkung des Umgangsrechtes bei jahrelang durch die Eltern traumatisierten Kindern zur Ermöglichung einer erfolgreichen Therapie
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
17.01.2011

Familienpflege mit der Notwendigkeit von Umgangsgewährung, um Entfremdung zu vermeiden

Umgangsrecht der Mutter eines vierjährigen KIndes, welches unmittelbar nach der Geburt in Obhut genommen wurde und seit dem Alter von drei Monaten in einer Pflegefamilie lebt.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
06.12.2010

Beschränkung des Umgangsrechts wegen Traumatisierung der Kinder durch miterlebte Gewalt

Unter dem Gesichtspunkt der Kindeswohlgefährdung ist gemäß §§ 1666, 1666 a BGB das Umgangsrecht auf die brieflichen Kontakte und evt. Bildinformationen zu beschränken. Die Beschränkung des Umgangsrechts trägt dem Umstand Rechnung, dass die betroffenen Kinder durch die erfahrene Gewaltanwendung des Antragstellers gegenüber der Antragsgegnerin, der Kindesmutter, stark traumatisiert sind.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
14.07.2010

Umgangsrecht eines nicht sorgeberechtigtem Vaters für ein Pflegekind

Auch einem nicht sorgeberechtigten Vater steht ein Umgangsrecht zu. Es müssen sowohl die Grundrechtspositionen der Eltern als auch das Wohl des Kindes und seine Grundrechtsposition berücksichtigt werden. Diese Auseinandersetzung zwischen den beiden Polen muss sich bei der Entscheidung widerspiegeln.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
20.05.2010

Sozialhilfe für Pflegekind bei zeitweisem Aufenthalt bei bedürftigen leiblichen Eltern

Dem minderjährigen Kind eines erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, für das Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege durch Unterbringung in einer Pflegefamilie nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch gewährt wird, steht für Tage, an denen es sich mehr als zwölf Stunden bei dem bedürftigen Elternteil aufhält, mit dem es insoweit eine temporäre Bedarfsgemeinschaft bildet, ein Anspruch auf anteiliges Sozialgeld gemäß § 28 Abs. 1 Satz 1 SGB II zu, soweit der Träger der Jugendhilfe das Pflegegeld an die Pflegefamilie ausbezahlt und für die Beurlaubung ins Elternhaus keine Kostenerstattung gewährt.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
13.04.2005

Kein Beschwerderecht von Pflegeeltern in Umgangsverfahren

Pflegeeltern haben kein Recht, Beschwerde gegen eine gerichtliche Umgangsregelung einzulegen. Umgangsentschei-dungen greifen nicht in den Rechtskreis der Pflegeeltern ein, der sich lediglich auf die Verbleibensanordnung und das Recht zur Vertretung der Eltern in Sorgerechtsangelegenheiten erstreckt.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
21.08.2008

Zurückhaltender Gebrauch von Besuchsrechten von Bezugspersonen i.S. des § 1685.1 BGB

In Fällen der Unterbringung eines jungen Kindes in Vollzeitpflege hat sich die Umgangsregelung zumindest für einen längeren Zeitraum dem Ziel unterzuordnen, dass das Kind, das bisher tragfähige Bindungen zu seinen Eltern nicht hat entwickeln können, gefestigte Bindungen in seiner neuen Umgebung aufbbauen kann.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
26.09.2007

Ausschluss bzw. Beschränkung von Umgangskontakten

Umgangskontakte eines Kindes mit einem psyschich kranken Elternteil können ausgeschlossen bzw. eingeschränkt werden. Vorrangig jedoch sollten diese Umgangskontakte begleitet werden um einer Kindwohlgefährdung vorzubeugen.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
10.01.2007

Betreuter Umgang mit konkreten Vorgaben

Das Gericht hat konkrete Vorgaben bei der Anordnung von begleitetem Umgang zu geben.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
01.04.2008

Regelmäßig keine zwangweise Durchsetzung der Umgangspflicht eines Vaters

Eingriff in den Schutz der Persönlichkeit eines umgangsunwilligen Vaters und Gefährdung des Kindeswohls des umgangsberechtigten Kindes durch eine zwangsweise Durchsetzung der Umgangspflicht des Vaters gegenüber dem Kind
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
13.04.2005

Kein Beschwerderecht für Pflegeeltern

Pflegeeltern sind nicht berechtigt, Beschwerde gegen eine Entscheidung des Familiengerichts einzulegen, in der den Eltern ein Umgangsrecht mit dem Kind eingeräumt wurde (Fortführung der Senatsbeschlüsse vom 25. August 1999 - XII ZB 109/98 - FamRZ 2000, 219 und vom 11. September 2003 - XII ZB 30/01 - FamRZ 2004, 102).
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
26.11.2004

Umgangsregelung

Umgangsregelung zum Aufbau der Beziehung zwischen Kind und Mutter unter Berücksichtigung möglicher Überforderung des Kindes
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
16.03.1997

Verbleibensanordnung und Besuchsregelung

Verbleibensanordnung und Besuchsregelung, wenn bei der Wegnahme des Kindes die Voraussetzungen des § 1666 I BGB nicht vorlagen 1. Allein der Umstand, dass sich ein Kind für längere Zeit in einer Pflegefamilie aufhält und zu seinen Pflegeeltern innere Bindungen hat, während seinen leiblichen Eltern weiterhin die elterliche Sorge zusteht, gibt selbst bei deren Herausgabeverlangen im Regelfall keinen Anlass, weitergehende Massnahmen als eine Verbleibensanordnung nach {BGB § 1632 IV} zu treffen. 2. Steht nicht fest, dass eine Gefährdung des Kindeswohls nur durch einen dauerhaften Verbleib in der Pflegefamilie abgewendet werden kann, ist die vormundschaftsgerichtliche Massnahme bei missbräuchlichen Herausgabeverlangen i.d.R. auf eine Anordnung nach BGB § 1632 IV zu beschränken. {SGBVIII § 38} gibt den Pflegeeltern Befugnisse zur Ausübung der Personensorge. Zur Überwindung im Einzelfall gleichwohl auftretender Schwierigkeiten reicht i.d.R. die Ersetzungsbefugnis des Vormundschaftsgerichtes nach {BGB § 1666 II} aus. 3. Im Rahmen der Verbleibensanordnung ist, wenn die Voraussetzungen des {BGB § 1666 I} bei der Wegnahme des Kindes nicht vorlagen, verstärkt nach Möglichkeiten zu suchen, um eine behutsame Rückführung des Kindes zu ermöglichen ( Besuchsregelung).
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
15.02.1998

Entzug der elterlichen Sorge

Wegen Kindeswohlgefährdung (Verunsicherung der Kinder) sollen die Pflegekinder weiterhin keine Besuchskontakte haben. Das Sorgerecht ist der Mutter zurück zu übertragen.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
15.07.1999

Umgangsregelung gegen den Willen des Kindes - Anhörung

Ausschluss von Besuchskontakten, die gegen den Willen des Kindes erfolgen müßten und Bedeutung der Anhörung der Beteiligten.

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