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Name (Änderung des Namens)

Fachwissen

Fachartikel

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Namensänderung für ein Pflegekind

Aus der Sicht des Kindes ist eine Namensänderung für ein Pflegekind dann sinnvoll und zu überlegen, wenn die Namensänderung dem Wohl des Kindes förderlich ist. Aus der Sicht der leiblichen Eltern könnte ein überwiegendes Interesse an der Beibehaltung des Namens bestehen.
Gutachten

von:

Namensänderung bei Pflegekindern - Erhebung einer Verwaltungsgebühr für die Pflegeeltern

Namensänderung eines Pflegekindes nach § 3 NamÄndG; Erhebung einer Verwaltungsgebühr bei den Pflegeeltern? § 3 NamÄndG, § 3 1. NamÄndVO - DIJuF-Rechtsgutachten 31.05.2012, N 8.200 An

Rechtliche Regelungen

Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
11.12.1994

Nachteil bei Unterbleiben einer Adoption

1. Auch familiennamensrechtliche Gründe können einen unverhältnismässigen Nachteil i.S. von {BGB § 1748} begründen, weil die durch eine Adoption erfolgende Namensänderung nach {BGB §1757 I} regelmässig der Entwicklung des Kindes dienlich ist. 2. Ein unverhältnismässiger Nachteil, der sich bei Unterbleiben einer Adoption für ein Kind in einer Dauerpflegestelle ergibt, ist auch in dem Fehlen des adoptionsbegleitenden unbedingten Offenbarungs- und Ausforschungsverbots des {BGB §1758 I} zu sehen.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
13.01.2009

Zum Erfordernis einer persönlichen Anhörung von Eltern und Kind in einem Namensänderungsverfahren gemäß § 1618 BGB.

In den Verfahren zur Ersetzung der Zustimmung eines Elternteils in die Einbenennung eines Kindes nach § 1618 Satz 4 BGB ist gemäß §§ 50 a, 52 FGG vor der Entscheidung grundsätzlich der sorgeberechtigte Elternteil (hier die Antragstellerin) ebenso wie auch der nicht sorgeberechtigte Elternteil (hier der Antragsgegner) und das Kind in der Regel persönlich anzuhören.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
27.05.1999

Namensänderung

Ein Pflegekind kann gem. dem Namensänderungsgesetz den Familiennamen seiner Pflegeeltern bekommen, wenn dies das Kindeswohl fordert, die Interessen an der Beibehaltung des bisherigen Namens nicht überwiegen, das Pflegeverhältnis auf Dauer angelegt ist und eine Adoption durch die Pflegeeltern bis auf weiteres nicht in Betracht kommt.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
31.08.2010

Namensänderung eines Pflegekindes gegen den Willen der leiblichen Mutter

Ausgehend davon ist in den Fällen eines in Dauerpflege aufwachsenden und unter pflegeelterlicher Vormundschaft stehenden Kindes, dessen Familienname in den Familiennamen der Pflegeeltern geändert werden soll, nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. April 1987 notwendig, aber auch ausreichend, dass die begehrte Namensänderung dem Wohl des Pflegekindes förderlich ist und überwiegende Interessen an der Beibehaltung des bisherigen Namens nicht entgegenstehen.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
09.08.1999

Namensänderung

Aufhebung des Beschlusses zur Ersetzung der Einwilligung zur Namensänderung wegen eines schweren Mangels, da der Vater nicht angehört worden ist
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
31.08.2010

Namensänderung eines Pflegekindes

Bei einem Pflegekind - anders als bei einem Stiefkind - muss eine Namensänderung nicht zum Wohl des Kindes erforderlich sein, sondern es reicht aus, dass sie das Kindeswohl fördert.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
14.10.1999

Ersetzung der Zustimmung in Namensänderung

Es liegt im wohlverstandenen Interesse des Kindes die Zustimmung des Vaters zur Namensänderung zu ersetzen
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
28.08.2006

Namensänderung

Namensänderung eines Pflegekindes auch bei Nichteinverständnis der leiblichen Eltern
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
30.06.2011

Volljährigenadoption und Namensänderung

Auch bei der Volljährigenadoption erhält der Anzunehmende als Geburtsnamen den Familiennamen des Annehmenden
Rechtliche Regelung / Gesetz

Wichtige Auszüge aus dem Namensänderungsgesetz

Für eine beschränkt geschäftsfähige oder geschäftsunfähige Person stellt der gesetzliche Vertreter den Antrag; ein Vormund, Pfleger oder Betreuer bedarf hierzu der Genehmigung des Vormundschaftsgerichts.

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